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Güstrow : Heißer Draht: Kein Konzept für Umleitungen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Diskussion um die Umleitungen während des Baus der Rostocker Chaussee in Güstrow kommt nicht zur Ruhe. Jetzt schaltet sich in unserem „Heißen Draht“ unser Leser Wilhelm Wendorf ein. Er kritisiert die neue Einbahnstraßenregelung in Dettmannsdorf.

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erstellt am 14.Jan.2014 | 08:30 Uhr

Die Diskussion um die Umleitungen während des Baus der Rostocker Chaussee in Güstrow kommt nicht zur Ruhe. Jetzt schaltet sich in unserem „Heißen Draht“ unser Leser Wilhelm Wendorf ein, nachdem der Bürgermeister als untere Verkehrsbehörde ab 9. Januar neue Einbahnstraßen in Dettmannsdorf festgelegt hat. Das geschah nach Leserkritiken (wir berichteten). Das aber moniert Wilhelm Wendorf. Unser Leser wohnt in der Werlestraße, die in dieser Diskussion im vergangenen Jahr nach einer Einwohnerversammlung mit der Wendenstraße Einbahnstraße wurde. Ihm geht es aber gar nicht um diese entschiedenen Fälle, sondern darum, dass er den Verantwortlichen des Straßenbauamtes und der Stadtverwaltung vorwirft, dass sie kein Konzept für das Bauvorhaben mit seinen Umleitungen hatten und haben. Er erläutert das so: „Wenn sie eins gehabt hätten, müssten sie nicht nach fast jeder Kritik eine neue Entscheidung treffen.“ Denn, argumentiert unser Leser weiter: „Was ist nach jeder neuen Festlegung bisher passiert? Es gab immer wieder neue Forderungen.“ Und die hat Wilhelm Wendorf jetzt auch nach dem neuerlichen Einbahnstraßen-Entscheid. „Ich bin dagegen, denn ich als Anwohner der Werlestraße muss jetzt einen rund 1,8 Kilometer langen Umweg fahren, um zu meiner Wohnung zu kommen.“ Aus der Werlestraße muss man durch die Niklotstraße, dann entweder durch den Ziegeleiweg oder den Waldweg in die Neukruger und durch die Wendenstraße wieder zur Werlestraße fahren. Das hat für mehrere Straßen Folgen. Der Igelweg wird wieder verstärkt befahren und der Ziegeleiweg sowieso.

Aber es gibt auch die ganz Pfiffigen, die sich auskennen. Die fahren durch den Fuchssteig, um abzukürzen. Der hat aber nur eine wassergebundene Decke. Die weist jetzt schon Löcher auf…

Als letztes versteht Wilhelm Wendorf trotz der Erklärung durch das Straßenbauamt (wir berichteten) nicht, dass zwischen Niklotstraße und Neukruger Straße nicht in beide Richtungen gefahren werden kann. Wilhelm Wendorf unterstützt nämlich den Bürgermeister in seiner Meinung, dass das und nur das d i e Entlastung für Dettmannsdorf wäre. Das Straßenbauamt hatte den Vorschlag abgelehnt, weil wegen des Kanalbaus Ausweichmöglichkeiten vorgehalten werden müssen. Das wäre die zweite Spur. Nach Wilhelm Wendorfs Vorstellungen könne diese Ausweichstelle aber generell in der Einfahrt Kessinerstraße geschaffen werden.


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