Güstrow : Heißer Draht: falscher Mutterboden für Inselsee-Badestrand

In der ersten Muttererde waren Steine und Scherben.
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In der ersten Muttererde waren Steine und Scherben.

svz.de von
28. März 2014, 06:00 Uhr

Der „Gute Morgen!“ gestern zur missglückten Mutterbodenanfuhr und Rasensaat am Badestrand am Güstrower Inselsee reichte unseren Lesern nicht. Sie wollten im „Heißen Draht“ unserer Zeitung Näheres wissen. Harald Kölpien und Christian Möller hatten in dem Mutterboden Steine und sogar Scherben entdeckt – für eine Liegewiese nicht nachvollziehbar.

SVZ schaute sich gestern noch einmal um und fand alles bestätigt. Allerdings: Wie vom Güstrower Baubetrieb Geltmeier und Söhne versprochen, war der größte Teil des Bodens ausgetauscht und der nicht zu verwendende Boden fast abtransportiert. „Heute wird alles bereinigt sein“, erklärte Lutz Geltmeier, Inhaber und Geschäftsführer. Gleichzeitig streute sich der Bauunternehmer symbolisch „Mutterboden aufs Haupt“ und erklärte: „Natürlich wissen wir, dass auf eine Liegewiese nur gesiebter Mutterboden ausgebracht wird. Was uns passiert ist, darf zwar nicht geschehen. Aber es ist uns unterlaufen. Wir bringen es natürlich auf unsere Kosten in Ordnung.“

Jane Weber, Leiterin des Stadtentwicklungsamtes, bemerkt, dass es natürlich besser gewesen wäre, wenn dem Betrieb so etwas nicht passiert wäre. Für sie ist es aber letztlich wichtig, dass alles ins Reine kommt. „Das garantiert der Betrieb und das ist für uns als Auftraggeber dann auch in Ordnung und die Sache ist erledigt“, sagt sie.

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