Rock unterm Windrad : Heiße Beats unter Windrädern

Andreas Jesse mit den VIP-Karten, die SVZ verlost.
Andreas Jesse mit den VIP-Karten, die SVZ verlost.

Sternberger Unternehmer initiiert Zweitauflage von „Rock am Wind“ am 2./3. September in Groß Schwiesow.

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18. August 2016, 05:00 Uhr

Nach der Eintages-Premiere von „Rock am Wind“ mit 1000 zahlenden Besuchern in Groß Schwiesow bei Güstrow im Vorjahr steigt am 2./3. September die Zweitauflage. Und diesmal präsentiert sich Deutschlands erstes und einziges Festival in einem Windpark als „richtiges Festival“ an zwei Abenden mit mehr als zehn Acts sowie spektakulären Lasershows.

„Der Freitag ist für viele so’n Party-Tag. Dann steigt das Rock-Open-Air. Und am Samstag ist Electro-Open-Air. Das spricht ein jüngeres Publikum an“, verkündet Andreas Jesse aus Sternberg. Der Vorsitzende des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern im Bundesverband Windenergie hatte die Idee zu „Rock am Wind“. Mit im Boot bei der Umsetzung ist Thom Seiberth von der MDS Events Veranstaltungsagentur aus Sternberg.

Jesse: „Wir wollen damit etwas für junge Leute im kulturellen Bereich in der Region anbieten und sie gleichzeitig für das Thema Windkraft sensibilisieren.“ Mit Rock- und Electro-Musik spreche man jene Generation an, die sich durchaus Gedanken über ihre Zukunft mache – auch in Sachen Energieversorgung. Junge Menschen seien bei den erneuerbaren Energien leichter abzuholen als ältere Leute, hat Andreas Jesse die Erfahrung gemacht.

Und so entstand mit „Rock am Wind“ ein „komplett neues Produkt“ des Landesverbandes Windenergie als Kommunikationsangebot für junge Menschen. Nach dem Motto: Die Jugend dort abholen, wo sie sich interessiert; bei Musik und Partystimmung „und gleichzeitig die Nähe mit der Windenergie spüren“, lautet Jesses Philosophie. Das Musikspektakel steigt denn auch inmitten der neun 100 Meter hohen „Spargel“ des seit 2001 bestehenden Groß Schwiesower Windparks. Zudem habe man einen geeigneten Windpark gesucht „mit einem kooperativen Landwirt. Den haben wir mit der Agrofarm eG Lüssow gefunden“, sagt Jesse. Tausende Partybesucher benötigen auch entsprechende Parkplätze. Das weiträumige Gelände, welches für „Rock am Wind“ extra eingezäunt wird, bietet nahezu unbegrenzt Platz. Das Parken ist übrigens kostenlos.

Andreas Jesse rechnet auch diesmal wieder „mit 1000 Besuchern zur Rock-Nacht. Der Electro-Abend spricht eine breitere Zielgruppe an, darum gehe ich am Samstag von 2000 bis 2500 Party-Gästen aus.“ Und die können sich auf einiges gefasst machen. „Bei jedem Festival braucht man Bands oder DJs, die bereits einen Namen haben“, sagt Andreas Jesse. Zugleich versteht man „Rock am Wind“ auch als Angebot für Bands aus der Region, sich bei solchen Gelegenheiten präsentieren zu können. Nur sie müssten auch eine dreiviertel Stunde füllen können.

Bei „SonuVab!tch“ aus Bützow, die eine der Zugnummern des Rock-Open-Air in Groß Schwiesow sein werden, ist das kein Problem. „Die Band ist gerade von einer Russland-Tour zurück. Und die nehme ich auch mit nach Polen, zu einem Rockkonzert bei Pila.“ Unter den insgesamt sechs DJs des E-Events hebt der Sternberger DJ Marv aus Hannover hervor. „Der hatte schon einen Sommerhit.“ Dabei handelt es sich um „Wolke4“ aus dem Jahr 2015.

Der Landesvorsitzende Windenergie wird an beiden Tagen in Groß Schwiesow dabei sein: „Ich bin selber begeistert, finde gut gemachten Rock toll, aber durchaus auch E-Musik. Und: Live ist live!“

Alles zum Festival, den Tickets für einen Tag sowie Kombiticket und die Vorverkaufsstellen etc. unter www.rock-am-wind.de.

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