800-jähriges Stadtjubiläum : Heimatfreunde wollen Laage aufräumen

Bauschutt und Möbelteile entdeckten die Heimatfreunde Laage am Güterbahnhof.
Foto:
Bauschutt und Möbelteile entdeckten die Heimatfreunde Laage am Güterbahnhof.

von
20. März 2014, 06:00 Uhr

Wenn ein Festtag bevorsteht, wird normalerweise die Wohnung blitzblank auf Vordermann gebracht. Das betrifft in den Familien Geburtstage, Hochzeiten und andere Feste. „Im besonderen Maße trifft das auch für das Jubiläum einer Stadt zu, vor allem auch, wenn eine Stadt wie Laage in wenigen Monaten 800 Jahre alt wird“, sagt Manfred Walter, Vorsitzender des Vereins der Natur- und Heimatfreunde Laage. Er ruft deshalb alle Einwohner, die Stadtverordneten und die Stadtverwaltung auf, „in den nächsten Monaten besonders gründlich zu schauen, ob wir etwa betriebsblind durch die Straße und das Umfeld von Laage gehen“.

Vielerorts würden Abfälle jeglicher Art liegen, sogar Sondermüll in der Landschaft. „Das ist ärgerlich!“, so Walter. „Wir haben uns vorgenommen, solche Schandflecken öffentlich zu machen und die jeweiligen Verantwortlichen aufzufordern, für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen.“ So sind Mitglieder des Heimatvereins kürzlich im Stadtwald, am Güterbahnhof und am Pludderbach unterwegs gewesen. „Uns sträubten sich die Haare, was wir zu sehen bekamen.“ Zahlreiche Dreckecken entdeckten die Heimatfreunde. „Das Laager Ordnungsamt, die Deutsche Bahn und den Wasser- und Bodenverband in Ribnitz-Damgarten haben wir informiert. „Wir sind auf die Reaktionen gespannt und nehmen uns vor, so lange mit dem Finger auf die Schmutzecken zu zeigen, bis sie weg sind“, kündigt Walter an.

Auch mit Hilfe unserer Zeitung will der Heimatverein Laage in jedem Monat Dreckecken aufs Korn nehmen. „Wir sind sicher: So wird Laage sauberer werden und zum Stadtjubiläum einen ordentlichen Anblick bieten – nicht wegen etwaiger Gäste, sondern wegen und für uns alle“, ist Manfred Walter überzeugt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen