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Alles unter einem Dach : Haus der Familie: Alles unter einem Dach

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Einrichtung des DRK in Güstrow mit zahlreichen Anlaufstellen für Beratung und Hilfe.

Verschiedene Hilfsangebote des Kreisverband Güstrow des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind jetzt unter einem Dach vereint. So befindet sich im Haus der Familie in der Friedrich-Engels-Straße 26 seit Januar unter anderem auch wieder die Migrationsberatung, für die Gudrun Mucauque verantwortlich ist. Ihre Erfahrung aus über zwei Jahrzehnten in der Arbeit mit Ausländern und ihre Beratungsstelle stehen allen Menschen mit Migrationshintergrund, binationalen Partnern oder auch Spätaussiedlern offen.

Im Bereich der Migration wurde seit Anfang des Jahres außerdem ein neues Projekt für Frauen mit dem Titel „Femme – Frauen auf dem Weg“ angeschoben. „Frauen sind eine spezielle Zielgruppe, die durch Haushalt und Kinder oftmals wenig Zeit für sich haben und Unterstützung sowie Rückzugsräume für den Ausbau ihrer individuellen Fähigkeiten brauchen“, sagt Gudrun Mucauque. Die Leitung des Projektes übernimmt Nina Schröder. Frauen-Sprechstunden sollen angeboten werden und es wird Workshops geben. „Als Höhepunkt ist eine Fahrt nach Heringsdorf geplant“, lässt Gudrun Mucauque wissen.

Ein weiterer Mitarbeiter, der im Bereich Migration und Asyl tätig ist, ist André Neugebauer. Er kümmert sich seit fast eineinhalb Jahren als sozialer Betreuer um die dezentral untergebrachten Asylantragsteller und ist ebenfalls im Haus der Familie zu finden. Neben der Hilfestellung und Unterstützung im neuen Lebensalltag versucht er auch erste Kenntnisse über die Aufnahmegesellschaft zu vermitteln, damit der schwierige Prozess des Ankommens für alle bestmöglich gestaltet werden kann.

Ebenso im Haus ist René Moschner, der als Mitarbeiter der allgemeinen sozialen Beratung seit 2016 im Team ist. An ihn könne man in unterschiedlichen Notsituationen wenden. Er hilft Menschen unterschiedlichsten Alters. René Moschner hört gut zu, um letztlich Rat geben zu können, welche Hilfen geeignet sind und auch angenommen werden.

Seit nunmehr 23 Jahren ist Simone Obermann in der Schuldnerberatung tätig. Nach wie vor ist hier sehr viel zu tun – die Zahl der Hilfesuchenden bei ihr steigt stetig. Und schließlich gehört auch Beate Wüst zum Team des Hauses der Familie, die hier vor allem Sportliches plant und sich um Eltern-Kind-Angebote kümmert. Dazu gehören Vor- und Nachmittagskurse, wie etwa „Rückenfit“ oder „Yoga“. Nachmittags gibt es einmal monatlich ein Angebot für junge Familien mit Kindern. „Sieben bis acht Mütter kamen zuletzt mit ihren Kindern und nutzten die Möglichkeit, sich auszutauschen“, erzählt Beate Wüst.

Gabi Panitz ist glücklich über ihre Mitarbeiter. „Sie springen füreinander ein, sie helfen sich und arbeiten gut zusammen“, sagt sie. Seit wenigen Wochen hat sie alle beratenden Mitstreiter unter einem Dach vereint. Dadurch können Hilfesuchende schnell an den richtigen Ansprechpartner verwiesen und komplexe Problemstellungen, wenn nötig, im Team bearbeitet werden.

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