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Güstrower Anzeiger

17. November 2017 | 20:39 Uhr

Nup : Hansestädter zieht’s in den Nup

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Zum Blätterfest im Natur- und Umweltpark kommen regelmäßig auch viele Rostocker

1000 Besucher beim Blätterfest gestern, das waren nicht so viele, wie das schöne Wetter hätte erwarten lassen können. Vielleicht war’s bei schönem Sonnenschein doch etwas kühl? Nachdem der Natur- und Umweltpark (Nup) am Vorfeiertag noch den Rostocker CDU-Wirtschaftsrat nach Güstrow gelockt hatte (SVZ berichtete), sah sich Geschäftsführer Klaus Tuscher beim Blätterfest dennoch in der Intention bestätigt: Offenbar immer mehr Hansestädter entdecken die weitläufige Anlage zwischen Primerburg und Klueß.

Andrea Wendler blieb mit Tochter Vanessa und befreundeten Familien gleich nach der Öffnung am Holz-Bastelstand kleben. „Mit Holz arbeiten ist pädagogisch sehr wertvoll, da verbindet sich die Kreativität mit der Natur“, meint die Rostockerin. Sie komme hin und wieder nach Güstrow, um im Nup spazieren zu gehen. „Es ist ja nur eine gute halbe Stunde weg.“

Noch kürzer ist der Weg für Ronny Wahl, der mit Tochter Anna-Lena aus Bützow so dreimal jedes Jahr im Park an der Nebel ist. „Immer wenn etwas los ist und es zeitlich passt“, erklärt der Bützower. Die achtjährige Anna-Lena interessierte sich gestern besonders für das Pilze-Quiz: „Ich esse gar keine Pilze, höchstens vielleicht Champignons. Aber ich möchte mal sammeln gehen; da muss ich doch wissen, welche die essbaren sind.“ Bei Pilzberater Klaus Warning war sie da an der rechten Stelle. Der hatte – Tradition zum alljährlichen Blätterfest – mit seinen ehrenamtlichen Kollegen eine große Pilzausstellung aufgebaut. Nicht nur Anna-Lena staunte, wie viele Pilze es so gibt, welch unterschiedlichste Formen und Gerüche die so entwickeln.

Gar als Dauergast können sich Katharina Millies und Ronald Ullerich bezeichnen. Etwa alle zwei Wochen gehen die Güstrower in den Nup. Da lohne sich die Jahreskarte, „weil unser Sohn Willi hier auf sauberen Spielplätzen frei laufen kann, ohne dass man Angst haben muss“, erklärt die Mutter. Während der furchtlose Willi mit der Hexe Broschinka kuschelt, wärmen sich die Eltern auf dem Festplatz am Feuer.

Eine Jahreskarte haben sogar Matthias Golde und Dora Kostova – Rostocker, die sich mit Kind und Kegel regelmäßig nach Güstrow aufmachen. Neben den Spielplätzen lobt Dora Kostova, dass „die Tiere hier im Wald so gut leben“. Matthias Golde: „Die Güstrower stellen viel auf die Beine. Und die Kinder können immer viel sehen, anfassen, riechen… Das ist viel spannender als in einem klassischen Zoo.“

„Rostocker mit Jahreskarte für ihren Zoo bekommen den Eintritt bei uns ermäßigt. Das gilt auch umgekehrt.“ Klaus Tuscher weiß, dass Rostock und Güstrow voneinander profitieren können.
 

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