Oktoberfest vom 15. bis 23. September : "Hallo, hier sind die Linstower Wiesn"

So viel ist gegenwärtig zu erledigen, dass Christiane Päßler am liebsten gleich zu zwei Telefonen greifen würde.hans-jürgen Kowalzik
So viel ist gegenwärtig zu erledigen, dass Christiane Päßler am liebsten gleich zu zwei Telefonen greifen würde.hans-jürgen Kowalzik

Bei der Vorbereitung der 3. Linstower Wies’n vom 15. bis 23. September, die von der SVZ präsentiert werden, gibt es so viel vorzubereiten, dass zwei Telefone im gleichen Moment angebracht wären.

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04. September 2012, 10:21 Uhr

Linstow | Dieses Foto ist symptomatisch für die gegenwärtige Arbeit von Christiane Päßler im Van-der-Valk-Resort Linstow. Denn es gibt bei der Vorbereitung der 3. Linstower Wies’n vom 15. bis 23. September, die von der SVZ präsentiert werden, so viel vorzubereiten, dass zwei Telefone im gleichen Moment angebracht wären. Dazu kommen noch Mails und die Absprachen mit den Mitarbeitern vor Ort. "Oktoberfestzeit in Linstow bedeutet jede Menge Arbeit, die nicht mit Links bewerkstelligt werden kann", erläutert Christiane Päßler. Die 48-Jährige ist im Resort Restaurantleiterin und bildet mit Thomas Mohn (wir stellten ihn in dieser kleinen Serie auch vor) die Doppelspitze in diesem Bereich des Feriendorfes.

Im Doppelpack die Aufgaben zu meistern, ist auch nötig, denn die Oktoberfestgäste - täglich zwischen 1500 und 1800 - und gleichzeitig die 500 bis 600 "normalen" Hotelgäste zu betreuen, ist eine Mammutaufgabe. "Wir haben zwar inzwischen unsere Erfahrungen, aber nach den Wies’n ist schon wieder vor den Wies’n", erklärt die gelernte Verkäuferin und Hotelfachfrau. Deshalb gilt bei den Linstower Wies’n: Rechtzeitige Vorbereitung, Planung sowie ein gut kalkulierter Einkauf und eine ebenso gut funktionierende Preisgestaltung sind die halbe Miete für den Erfolg. "Dabei bemühen sich alle, um auf alle Eventualitäten eingestellt zu sein. Sprich: Was schief laufen könnte, wird in Betracht gezogen. Aber es wird natürlich von vornherein in jede Richtung überlegt, wie so etwas verhindert werden kann", erklärt Päßler. Ein Beispiel - beim Oktoberfest das Ziel schlechthin - ist, dass alles klar sein muss, damit die Getränke, vor allem das Festbier, zügig ausgeschenkt werden. Christiane Päßler: "Da darf es kein Stocken beim Bedienen im Zelt geben." "Und wir lernen jedes Mal dazu", erklärt sie und erinnert sich z.B. an die Wies’n im vergangenen Jahr als es bei der Speisenausgabe nicht so lief. "Das haben wir aber umgehend in den Griff bekommen, schließlich soll der Gast zufrieden nach Hause gehen", so die Restaurantleiterin.

Dass so eine Aussage am Ende stehen muss, hängt auch damit zusammen, dass das Linstower Oktoberfest inzwischen einen Namen hat, aber auch demzufolge einen zu verlieren hätte, wenn es nicht so klappt wie geplant. Aber daran verschwendet Christiane Päßler mit ihrer Truppe überhaupt keine Gedanken. Lediglich ein bisschen Nervosität oder besser Lampenfieber gebe es bei den Kollegen. Aber das sieht sie als ganz normal an.

Die gebürtige Güstrowerin und jetzige Krakowerin ist von Anfang an im Resort beschäftigt. Sie sah es sogar in besonderer Weise entstehen. Christiane Päßler: "Ich habe sieben Jahre im Landhaus am Serrahner See gearbeitet. Dort wurden die Pläne für das Resort geschmiedet. Das habe ich mitverfolgen können und ich war sehr froh als ich dort 2001 anfangen konnte."

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