MV-Tag in Güstrow : Händlermeile zum MV-Tag steht

Offene Geschäfte und volle Fußgängerzone – so könnte der MV-Tag für die Innenstadthändler zum Erfolg werden.
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Offene Geschäfte und volle Fußgängerzone – so könnte der MV-Tag für die Innenstadthändler zum Erfolg werden.

Mehr als 120 Innenstadthändler wollen ihre Geschäfte vom 8. bis 10. Juli länger öffnen und Gäste willkommen heißen.

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07. Juni 2016, 05:00 Uhr

Offene Geschäfte zum MV-Tag-Wochenende vom 8. bis 10. Juli in Güstrow: Mehr als 120 Innenstadthändler wollen während des Großereignisses nicht nur am Sonnabend länger öffnen, sondern sich auch am verkaufsoffenen Sonntag beteiligen. Am Veranstaltungssonntag soll es von 13 bis 18 Uhr eine Händlermeile in der Güstrower Fußgängerzone geben. „Aufmachen und Kunden willkommen heißen“, gibt Annegret Dräger, Geschäftsführerin der Güstrow-Card-Betreibergesellschaft die Linie vor. Sie hatte in den vergangenen eineinhalb Wochen sämtliche Innenstadthändler abgeklappert und für den MV-Tag geworben.

Noch bis vor kurzem war die Resonanz der Einzelhändler auf den MV-Tag mehr als verhalten gewesen. Bei einer ersten Info-Veranstaltung der Stadt zum MV-Tag für die Gewerbetreibenden kamen von mehr als 100 Eingeladenen gerade mal 17. Dabei ist der Erlebnisbereich 7 im Konzept des MV-Tages extra für die Einzelhändler und Gewerbetreibenden reserviert. Hier auf dem Pferdemarkt und in der Fußgängerzone soll es unter dem Motto „Güstrow erleben“ Programme und Präsentationen der Güstrower Einzelhändler geben. „Ich habe den Händlern erklärt, dass wir als Stadt Gastgeber sind und um was für einen bedeutenden Tag es sich handelt“, sagt Annegret Dräger. Alle Händler in der Innenstadt ist sie persönlich abgelaufen. „Viele konnten sich nicht vorstellen, dass Güstrow an diesem Wochenende bis zu 50 000 Besucher haben wird“, hat sie festgestellt. Doch Annegret Drägers Überzeugungsarbeit hat gefruchtet. Als Geschäftsführerin der Güstrow-Card wolle sie nicht nur verwalten, sondern vor allem gestalten. „Das sehe ich als meine oberste Aufgabe.“ Und sie unterstreicht: „Am MV-Tag-Wochenende ist Geld zu verdienen. Man kann Umsatz einfahren.“ Bereits jetzt seien Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen nahezu ausgebucht. „Die Gäste sollen bei uns bummeln und shoppen können.“

Annegret Dräger sieht im MV-Tag einen enormen Werbeeffekt für die Barlachstadt, der hoffentlich nachhaltig wirken werde. „Die Leute sollen Lust auf Güstrow bekommen.“ Güstrow solle sich nicht nur als Freizeit- und Kulturstandort, sondern auch als Einkaufsstandort präsentieren. Annegret Dräger selbst will am Veranstaltungswochenende ordentlich die Werbetrommel für die Güstrow-Card rühren. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Güstrow wird es am Ende der Hollstraße einen eigenen Info-Stand geben. Hier präsentieren sich auch die Barlachstadt Güstrow sowie der Wildpark und die Wohnungsgesellschaft Güstrow. Mit den Stadtwerken, einem der Hauptsponsoren der Güstrow-Card, strebt Annegret Dräger zudem künftig eine noch engere Zusammenarbeit an.

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