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Güstrower Anzeiger

22. November 2017 | 17:59 Uhr

Gutshaus nun bedacht

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Richtfest in Carlsdorf / Berliner hauchen Ruine neues Leben ein

Zu einem nachträglichen Richtfest trafen sich die Bauherren Robert und Fabienne Unger aus Berlin mit Freunde, Nachbarn und natürlich mit den am Bau beteiligten Firmen am Sonnabend in Carlsdorf. Das Gutshaus hat wieder ein Dach.

In nur vier Monaten konnte der erste und sicher wichtigste Schritt für die Wiederbelebung des Hauses vollendet werden. Auf dem neuerrichteten Dachstuhl wurde eine Dachfläche von 730 Quadratmetern eingedeckt und die Regenentwässerung installiert. Auch bei Sturm und Regen ließen Zimmerleute und Dachdecker keine Stunde ungenutzt, um den straff gespannten Zeitplan nicht ins Wanken kommen zu lassen. Schließlich müssen bis Ende Februar alle Abnahme- und Bestandsunterlagen beisammen sein, damit die Fördergelder noch fließen können.

Der Baukörper soll nun trocknen, damit dann die Fassaden wieder gestaltet werden können und der große Saal im Eingangsbereich so weit hergerichtet wird, dass dort Veranstaltungen stattfinden können. Wie Robert Unger, der 2012 über seine Liebe zu Pferden nach Carlsdorf kam, berichtete, soll das aber mit aller gebotenen Bedachtsamkeit Schritt für Schritt erfolgen. So wird auf absehbare Zeit Otto, der Waldkautz, der sich vor Jahren das Gutshaus als Wohnsitz ausgesucht hat, weiterhin der einzige „Mieter“ bleiben. Robert Unger erzählte, dass das Tier auch während der Bauarbeiten „seinem“ Herrensitz treu blieb.

 

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