Kreisverwaltung : Gute Orte für Integration

Ein inzwischen historisches Foto: Die Familie Veremiienko hatte sich vor dem noch heilen Borwinbrunnen ablichten lassen. Alex (M.) erläuterte bei der Ausstellungseröffnung fachmännisch, wie er sich eine Reparatur des Brunnens vorstellen könnte.
Ein inzwischen historisches Foto: Die Familie Veremiienko hatte sich vor dem noch heilen Borwinbrunnen ablichten lassen. Alex (M.) erläuterte bei der Ausstellungseröffnung fachmännisch, wie er sich eine Reparatur des Brunnens vorstellen könnte.

Fotoausstellung „Meine neue Heimat“ im Kreishaus in Güstrow.

svz.de von
11. Januar 2018, 05:00 Uhr

Eine neue Fotoausstellung ist im Kreishaus in Güstrow zu sehen. Es geht um Migration und Integration. „Vielleicht reden wir manchmal ein bisschen zu viel über Integration, ohne konkret zu werden. Auf den Fotos ist zu sehen, wo überall sie gelingen kann: in der Schule, am Arbeitsplatz, im Fitnessstudio oder auf dem Spielplatz“, sagte Dezernentin Anja Kerl zur Eröffnung der Ausstellung „Meine neue Heimat“.

Etwa 20 Fotos im ersten Obergeschoss der Kreisverwaltung Am Wall dokumentieren das Bemühen von Migranten, in der neuen Heimat Deutschland sesshaft zu werden. Da ist die Familie Veremiienko aus der Ukraine. Mit Frau und drei Kindern – das vierte wurde schon in Deutschland geboren – kam Alex aus dem Krisengebiet nach Güstrow. Gegenwärtig absolviert der 29-Jährige eine Ausbildung als Steinmetz in der Firma von Thomas Borgward. Oder die Brüder Amir und Ahmed aus Afghanistan, die auf den Fotos beim Praktikum im Sky-Einkaufsmarkt und im Hagebaumarkt zu sehen sind. Oder Olga Kozhukhar aus der Ukraine, die im Kurhaus am Inselsee eine Ausbildung zur Köchin begonnen hat und darin einen wichtigen Schritt zur Integration sieht.

Unterstützt wird die vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung geförderte Ausstellung von Fabro, dem Förderverein des Migrationsrats der Hansestadt Rostock. Zu sehen sind die Fotos im Kreishaus noch bis zum 14. Februar.


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