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Güstrower Anzeiger

17. Oktober 2017 | 13:40 Uhr

Güstrow : Gute Luft in Güstrower Wald erlebt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gäste aus Orenburg in Russland besuchten mit Jugendlichen des Landes-THW am Dienstag den Vielfaltwald.

Viel über den Wald, die Tiere sowie den Beruf eines Forstwirtes konnten die Gäste aus dem russischen Orenburg am Dienstag im Vielfaltwald in Klueß erfahren. Sie waren am Vormittag mit Freunden der Partner-Jugendgruppe des Landesverbandes des Technischen Hilfswerkes (THW) dort unterwegs. Wenn die insgesamt 25 Jugendlichen mit ihren Betreuern und Dolmetschern für die Zeit ihres Aufenthaltes auch in Stralsund in einer Jugendherberge untergebracht sind, sehen sie doch sehr viel von Mecklenburg-Vorpommern.

Silvia und Günter Alisch von der Güstrower Jugendgruppe waren für das Programm in der Barlachstadt zuständig und hatten neben der kleinen Wald-Rallye außerdem einen Besuch im Wildpark organisiert. „Zehn Tage haben wir volles Programm“, erzählt der Landesjugendleiter Marcel Quaas (30), der im vergangenen Jahr selbst mit einer Delegation in Orenburg weilte. Seit nunmehr fünf Jahren gibt es diesen Austausch, den er für sehr wichtig hält. „Sie sollen etwas von uns lernen und wir möchten etwas von ihnen lernen“, fasst er zusammen.

Orenburg liegt an der Grenze Europas zu Asien. Die Gäste sind Studenten an einer Universität, deren Ausbildung mit dem Katastrophenschutz vergleichbar ist. „Mit dieser Gruppe können wir uns gut identifizieren“, sagt Marcel Quaas.

Im Vielfaltwald konnte jeder Teilnehmer unter anderem zeigen, ob er eine 150 Gramm schwere Holzscheibe von einem Stück Stamm absägen kann und ob es gelingt als Team eine Strecke auf einem Seil zu absolvieren. Das alles natürlich in gemischten Teams, jeweils aus MV und aus Orenburg. Valentina Germanova (22) war das erste Mal in Deutschland. „Die Landschaft ist hier so schön. Im Wald ist solch ein toller Geruch und gute Luft“, schwärmte sie. Einen Wald kenne man in Orenburg gar nicht, erzählt Marcel Quaas. Dort gebe es viel Steppenlandschaft.

Felix Meyer aus Güstrow erlebte die Gäste zum ersten Mal und war begeistert. „Es ist spannend für mich zu erleben, ob sie auch so viel Interesse an der Technik haben, wie wir“, sagt der 14-Jährige. Die Technik des Güstrower THW-Stützpunktes wurde den Gästen bereits am Sonnabend gezeigt. Ansonsten standen neben vielen anderen auch der Besuch des Seilgartens auf Rügen und des Feuerwehr-Museums in Schwerin sowie ein Stadtrundgang durch Güstrow auf dem Programm.

Inzwischen haben sich die russischen Gäste schon wieder auf die Heimreise begeben. Im Gepäck natürlich viele schöne Erlebnisse und Erfahrungen.


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