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Berufsschule Güstrow-Bockhorst : Gute Chancen für Pfleger

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Berufliche Schule Güstrow-Bockhorst informierte über Vollzeitausbildung

Als sich Sonnabend die Türen der Beruflichen Schule Güstrow öffneten, steuerte Juliane Venz aus Rostock zielgerichtet den Infostand für die Ausbildung zur Heilerzieherin an. Die Voraussetzung für den Beruf, die Ausbildung zur Sozialassistentin, hatte die 21-Jährige schon in Stralsund erfüllt. Auch der 16-jährige Nils Petersen, der zurzeit die Thomas-Müntzer-Schule besucht, informierte sich über diesen Beruf. „Vielleicht werde ich nach der Schule ein Fachgymnasium besuchen, aber die Ausbildung zum Heilerzieher ist auf alle Fälle eine Alternative“, sagte er.

Lehrerin Andrea Borgwardt und Azubi Katharina Vick berieten die beiden. „Heilerziehungspfleger haben zurzeit gute Vermittlungschancen. In vielen Einrichtungen kommt es zu einem Generationenwechsel“, so die Pädagogin. Die Schule erlaubt ihren Lehrlingen, einen Monat vor der Zeugnisausgabe einen Arbeitsvertrag zu schließen. Das gelang im vergangenen Jahr auf Anhieb 70 Prozent der Heilerziehungs-Azubis.

An der Beruflichen Schule Güstrow lernen etwa 1700 Schüler. Mit 1390 Schülern entfällt der größte Teil auf die duale Ausbildung. Dabei werden die Lehrlinge in einem Beruf der Metalltechnik, der Wirtschaft und Verwaltung sowie im Agrarbereich in einem Lehrbetrieb praktisch ausgebildet und erhalten ihr theoretisches Rüstzeug in der Bockhorster Schule. Der Tag der offenen Tür wandte sich an die Interessenten, die eine Vollzeitausbildung anstreben. „Dazu stehen mit der Höheren Berufsfachschule, der Fachschule, dem Fachgymnasium Sozialpädagogik oder der Fachoberschule Wirtschaft verschiedene Schulformen zur Verfügung“, erläuterte Schulleiterin Regina Hemesath. Sie informierte, dass nach dem jüngsten Fachklassenerlass die Bewerber aus dem Landkreis Rostock kommen müssten. „Eine Ausnahme ist die Ausbildung zum Erzieher bzw. Heilerziehungspfleger. Das gibt es in Rostock nicht.“  

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