zur Navigation springen

Ärztehaus Lüssow : Gute Chance für neuen Arzt in Lüssow

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kirchgemeinde belegt zweiten Platz beim Wettbewerb der Initiative „medatixx gegen den Ärztemangel“

von
erstellt am 17.Jun.2014 | 06:00 Uhr

Seit einigen Jahren kämpft die Kirchgemeinde Lüssow darum, wieder einen Allgemeinmediziner ins historische Verwalterhaus auf dem Pfarrhof zu locken. Jetzt haben sich die Chancen deutlich erhöht: Mit ihrem Konzept zur Neuansiedlung eines Arztes belegte die Kirchgemeinde Lüssow Platz 2 beim Wettbewerb der Initiative „medatixx gegen den Ärztemangel“. „Das war eine tolle Überraschung. Am liebsten hätten wir gleich einen Arzt gewonnen, aber mit dieser Unterstützung klappt es bestimmt“, sagt Kirchgemeinderat Thomas Körting. Der neu gewählte Bürgermeister von Groß Schwiesow hatte sich bei dem Wettbewerb beworben. Körting nutzt jede Chance, um einen Allgemeinmediziner für Lüssow und die umliegende Region zu bekommen.

Beim Unternehmen „medatixx“ mit Sitz in Eltville am Rhein entwickeln und pflegen mehr als 550 Mitarbeiter Softwarelösungen und bieten IT-Dienstleistungen für ambulant tätige Ärzte in allen Organisationsformen an. Mit dem jetzigen zweiten Platz im Wettbewerb erhält der sich neu niederlassende Arzt in Lüssow von „medatixx“ eine Erstattung der Lizenzkosten für eine der vier Praxissoftware-Lösungen des Unternehmens sowie für die Softwarepflegegebühren für 24 Monate. Darüber hinaus gibt es von dem Softwareentwickler eine direkte finanzielle Hilfe für den Arzt in Höhe von 2000 Euro.

Bereits vergangenes Jahr hatte die Kirchgemeinde Ärzten „Appetit auf Lüssow“ gemacht. Für 440 000 Euro wurde das historische Verwalterhaus des Pfarrhofs restauriert und damit ein Blickfang für das Dorf geschaffen. Alles ist großzügig, hell und es gibt ausreichend Räume und Parkplätze. Die eine Hälfte des Hauses hat die Kirchgemeinde bereits an Zahnarzt Frank Stahlfast vermietet, die andere steht noch leer. „Am liebsten hätten wir einen Allgemeinmediziner, aber wir nehmen auch einen Orthopäden oder Augenarzt, der die Versorgung der Menschen auf den Dörfern ringsum übernimmt“, sagt Pastorin Ingeborg Bräutigam.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen