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Güstrows Stadtmarketing voll auf Laga ausgerichtet

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svz.de von
erstellt am 23.Jan.2012 | 10:13 Uhr

Güstrow | Wird es in den nächsten Jahren in Mecklenburg-Vorpommern Landesgartenschauen (Laga) geben oder nicht? Heute will sich die Landesregierung in Schwerin in dieser besonders auch für Güstrow wichtigen Frage positionieren. Schließlich engagiert sich die Stadt seit 2009 intensiv für Güstrow als Austragungsort der Landesgartenschau 2014/15. Ein Schock dann zu Beginn des Jahres, als inoffiziell bekannt wurde, dass sich das Land von der Laga komplett verabschieden will. Der angebliche Grund: Güstrow und Mitbewerber Putbus seien finanziell zu schwach (SVZ berichtete). Heute soll nun die Entscheidung fallen. In der Barlachstadt sind die Nerven bis zum Zerreißen gespannt.

Tourismusverein setzt Hoffnungen in Laga

"Aus touristischer Sicht ist die Laga für Güstrow ein Hauptgewinn", sagt Anett Zimmermann, Vorsitzende von Güstrow-Tourismus. Der Tourismusverein der Barlachstadt hat sich bisher mit überregionalen Marketingaktivitäten für 2012 stark zurückgehalten. Alles hänge von der heutigen Entscheidung ab, so Anett Zimmermann. "Wenn Güstrow den Zuschlag bekommt, richten wir unser gesamtes Stadtmarketing auf die Laga aus." Die kommenden Jahresschwerpunkte des Tourismusvereins wären automatisch vorgegeben. Mit der Laga würde sich zudem ein wesentlich größeres Spektrum für Messeauftritte ergeben. Der Tourismusverein hat im Haushalt bereits Rücklagen für die Landesgartenschau gebildet, um bei einem positiven Votum für Güstrow sofort reagieren zu können.

Mit den erwarteten hohen Besucherzahlen sowie der Verbesserung der städtebaulichen Situation im Zuge der Laga, könne der Bekanntheitsgrad Güstrow immens gesteigert werden, ist sich Anett Zimmermann sicher. Daraus würde langfristig ein großer Mehrwert für den Tourismus in der Barlachstadt entstehen. Falls sich die Landesregierung gegen eine Laga entscheiden sollte, wäre das aus touristischer Sicht ein Rückschlag nicht nur für Güstrow, sondern für MV insgesamt. "Aber wenn die Tür nur einen Spalt offen bleiben sollte, wird der Tourismusverein weiter aktiv daran arbeiten, die Landesgartenschau nach Güstrow zu holen", unterstreicht Anett Zimmermann.

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