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Güstrower Anzeiger

18. November 2017 | 09:30 Uhr

Nach Wahl : Güstrows neue Stadtvertretung

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Nur acht neue Gesichter / CDU legt noch zu / SPD überholt Die Linke / FDP und Freie Wähler verlieren Fraktionsstatus

Wie im ganzen Land, hat die CDU auch in der Stadt Güstrow zugelegt. Wie bisher 10 Sitze – das ist angesichts der von 37 auf 29 reduzierten Stadtvertretung relativ ein deutlicher Zuwachs.

Auch die SPD behauptet ihre 7 Sitze, avanciert damit zur zweitstärksten Fraktion während die Linke mit drei Sitzverlusten deutlich einbüßt. Hier wirkte sich offenbar der Rückzug von Fraktionschef Burkhard Bauer und Präsidiumsmitglied Hildegard Steinecke, beides kommunalpolitische Schwergewichte, besonders aus.

Für kleine Parteien und Wählergemeinschaften sind Sitzverluste besonders schmerzhaft. So verliert die FDP ihren Fraktionsstatus und ist nur noch mit einem Solisten vertreten. Zu zweit sind die Freien Wähler vertreten, die damit die Hälfte ihrer Abgeordneten verlieren – und keine Fraktion mehr bilden können. Da dies, wie gehabt, auch die Grünen betrifft, tun sich verschiedene Varianten für Bündnisse auf – auch mit dem einzigen erfolgreichen Einzelbewerber Kurt-Werner Langer. Drei Stadtvertreter können eine Fraktion bilden.

Besonders auffällig: Der Stadtpräsident, Friedhelm Böhm (SPD), wurde nicht wiedergewählt. Auch sein Vorgänger, Günter Wolf (CDU), bekam nicht die erforderliche Stimmenzahl.

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