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51 Güstrower besuchten Rom : Güstrowerin schüttelt Papst die Hand

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"Es war, als träfe ich einen guten Freund." Astrid Bartels ist noch immer ganz ergriffen. Bei einer Wallfahrt nach Rom durfte sie den neuen Papst Franziskus persönlich treffen - und ihm sogar die Hand reichen.

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erstellt am 01.Nov.2013 | 09:43 Uhr

Rom/Güstrow | "Es war, als träfe ich einen guten Freund." Die Güstrowerin Astrid Bartels ist noch immer ganz ergriffen. Bei einer Wallfahrt nach Rom durfte die Katholikin jetzt den neuen Papst Franziskus persönlich treffen - und ihm sogar die Hand reichen.

Bereits vor 25 Jahren war die selbstständige Fotografin Astrid Bartels schon einmal nach Rom gepilgert. Doch bei der diesjährigen Wallfahrt sei es anders gewesen, sagt sie. 1988 hatte Astrid Bartels zu einer 150-köpfigen Gruppe von Mecklenburgern gehört, die anlässlich der Seligsprechung von Bischof Niels Stensen nach Rom reisen durften. Der Anatom, Biologe, Philosoph und Theologe wurde in Kopenhagen geboren, starb in Schwerin und wurde in Florenz begraben. "In Schwerin wurde er erster Bischof", sagt Astrid Bartels.

Nach 25 Jahren nun organisierte Erzbischof Werner Thissen im Oktober eine Bistumswallfahrt per Flug nach Rom. Die Güstrower Gemeinde machte sich mit einem Bus mit 51 Katholiken auf den Weg. Pilger aus der Filialgemeinde Krakow am See, Ribnitz, Parchim, Reinbeck, Matgendorf, Laage, Kröpelin und Ludwigslust gehörten dazu. In Rom trafen sie sich mit weiteren Pilgern, unter anderem aus Dänemark, Paderborn, Münster, Hildesheim und Osnabrück.

Um die Generalaudienz auf dem Petersplatz in der Ewigen Stadt mitzuerleben, hatten auch Astrid Bartels und Walter Hornitschek aus Krakow am See, der ebenfalls vor 25 Jahren dabei war, bereits drei Stunden in der Sonne Roms ausgeharrt. Der Erzbischof konnte drei von seiner Gruppe auswählen, die vis a vis dem Papst gegenüber stehen durften. Dass Astrid Bartels unter den Dreien war, war für sie eine besondere Freude. "Ich fand es schön, dass er mich ausgewählt hat", sagt die Güstrowerin, die im Kirchgemeinderat der Güstrower Gemeinde aktiv ist. Papst Franziskus habe sich viel Zeit genommen und im Gespräch mit dem Erzbischof alles wissen wollen, wie das vor 25 Jahren war. Damals waren die 150 Pilger aus Mecklenburg vom damaligen Papst, Johannes Paul II., persönlich empfangen worden.

Nach Rom besuchten die Güstrower die Grabstätte von Niels Stensen und kehrten mit vielen Eindrücken zurück.

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