zur Navigation springen

Freiwilligendienst : Güstrower Zwillinge wollen helfen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ab Sommer für andere da sein: Antonia und Natalie Hamann absolvieren einen Freiwilligendienst in den USA und Kanada und suchen noch Unterstützer.

Die Zwillinge Natalie und Antonia Hamann aus Güstrow stecken gerade mitten im Abitur-Stress und haben ab Sommer ein großes Ziel. Beide wollen für ein Jahr einen Freiwilligendienst absolvieren. Als Trägerorganisation haben sie sich den Verein „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ ausgewählt. Diese Trägerorganisation bietet Möglichkeiten des Engagements in Deutschland aber auch im Ausland und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. „Andere spenden Geld, was wir noch nicht haben. Also können wir das zum Allgemeinwohl beisteuern“, sagt Natalie Hamann. Die Geschwister haben sich vorgenommen, nach der Schule und vor dem Studium noch was anderes zu machen und zu helfen. Sie waren bereits vor drei Jahren schon einmal im Ausland. „Da durften wir schon mal einige Tage reinschnuppern, wie so ein Freiwilligendienst überhaupt aussieht“, erzählen sie. Das fanden beide sehr interessant.

Natalie wird ein Jahr in den USA tätig sein. „Ich bin dort in Great Barrington in einer Lebensgemeinschaft für Menschen mit Behinderung, zu der vier Häuser gehören“, erzählt sie. In einem Haus wird sie sich zusammen mit der Hausmutter um drei bis vier Menschen mit Behinderung kümmern. Antonia hat sich für Kanada entschieden. Auf Vancouver Island wird sie auf der Glenora-Farm in der Camphill-Community mit Menschen mit Behinderung leben. „Das Ziel ist, den Menschen dort einen Lebenssinn zu geben und ihnen Beschäftigung zu bieten“, berichtet sie.

Beide freuen sich auf die bevorstehende Zeit. Bereits im August wollen sie starten. Zwölf Monate werden sie dann ihren Freiwilligendienst absolvieren und sicher ihre englischen Sprachkenntnisse vertiefen. „Uns ist aber auch wichtig zu sehen, ob wir nach dem Jahr ein Studium in der sozialen Richtung einschlagen werden“, überlegen beide. Noch wissen sie nicht genau, was sie gern studieren wollen. Ein wichtiger Aspekt für die Zwillinge aber ist, dass sie Menschen finden, die mit Spenden ihren Dienst dort unterstützen. „Dabei werden nicht nur wir unterstützt, sondern das Geld fließt in einen Spendenfond, mit dem die Arbeit aller Freiwilligendienste unterstützt wird“, erklären sie. Spendenbescheinigungen sind möglich.

Natalie und Antonia wollen aber versuchen, ihren Spendern auch „etwas zurückzugeben“. „Wir wollen regelmäßig einen Blog schreiben über unsere Arbeit dort“, sagt Natalie Hamann. Eine Facebook-Seite haben sie bereits eingerichtet. Wenn jemand es möchte, würden sie nach Ablauf des Jahres auch einen Vortrag über ihre Tätigkeit halten.


Kontaktmöglichkeiten: via Facebook www.facebook.com/bmdw2 per E-Mail natalie.hamann.1997@gmail.com oder antonia.hamann@gmx.de


Bankverbindung: Natalie Hamann IBAN DE27 1305 0000 1000 6023 00 BIC: NOLADE21ROS


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen