Tourismus-Preis : Güstrower Wildpark jubelt

Jubel gestern bei den Mitarbeitern des Güstrower Wildparks: Der Tourismuspreis ist eine Anerkennung für ihre Arbeit.
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Jubel gestern bei den Mitarbeitern des Güstrower Wildparks: Der Tourismuspreis ist eine Anerkennung für ihre Arbeit.

Park mit Marketingpreis „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ auf Reisemesse ITB in Berlin ausgezeichnet.

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10. März 2016, 21:00 Uhr

Riesige Freude bei den Mitarbeitern im Güstrower Wildpark. Auf der Reisemesse ITB in Berlin wurde der Park vom Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV) mit dem Marketingpreis „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet und ist damit der diesjährige Preisträger für Mecklenburg-Vorpommern.

Um die vom OSV gestiftete Auszeichnung hatten sich 71 Betriebe aus den fünf neuen Bundesländern beworben. Pro Bundesland erhielt ein Unternehmen den begehrten Preis. Geehrt wurden „Betriebe, die pfiffige Ideen und nachahmenswerte Konzepte erfolgreich umsetzen“, sagte der geschäftsführende Präsident des OSV, Michael Ermrich, bei der Preisverleihung. Dies gelte auch für den Güstrower Wildpark, dem es mit einem „kreativen Konzept und Marktkenntnis gelang, das Angebot weiter zu entwickeln und für seine Kunden zu verbessern.“

Der Wildpark hatte sich vergangenes Jahr einen neuen Namen, ein neues Logo und neues Konzept gegeben. Vor allem die „Kombination aus Erholung und Umweltbildung“ beeindruckte die Juroren. „Ich bin glücklich, wenn die, die hierher kommen, sich etwas mehr an Wissen angeeignet haben“, sagte der Güstrower Tierparkleiter Klaus Tuscher in einem Video über den Wildpark, das während der Preisverleihung gezeigt wurde.

Im Wildpark lebten die Tiere artgerecht und fast wie in freier Wildbahn in großen Gehegen, so Ermrich. Er hob das Gigantum hervor, Deutschlands größtes Wildgehege. Die Besucher könnten das Gelände auf Kletterpfaden oder Wurzeltunneln erkunden oder im Aquatunnel abtauchen, ohne nass zu werden.

Anett Zimmermann, Vorsitzende des Güstrower Tourismusvereins, war gestern, ebenso wie Bürgermeister Arne Schuldt, extra mit nach Berlin gereist. „Dieser Preis erfüllt uns mit Stolz und ist bedeutend für den Tourismusstandort Güstrow“, freut sie sich. Und auch in der Barlachstadt ist die Anerkennung groß. „Hinter dieser Auszeichnung stecken Jahrzehnte harter Arbeit“, so Hans-Georg Kleinschmidt, Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadtvertretung Güstrow. „Die Stadt sollte auch weiterhin neue Projekte im Wildpark fördern. Man muss jährlich einen neuen Höhepunkt schaffen, um die Neugier der Besucher zu erhalten.“ Auch Edgar Held, Gründungs- und Vorstandsmitglied des Fördervereins Wildpark Güstrow, äußerte große Freude. „Was hier entstanden ist – vom Umweltbildungszentrum bis zur Raubtier-WG – ist wirklich eine Spitzenleistung“, sagt er. „Da steckt viel Herzblut drin.“ Mit diesem Preis ließen sich seiner Ansicht nach auch zukünftige Vorhaben leichter realisieren.

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