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Brinckmangymnasium : Güstrower traten für MV an

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Männliche Hockeymannschaft vom Brinckmangymnasium Güstrow erreicht 12. Platz beim Bundesausscheid / Mädchenteam Vorletzter

Am 20. September ging für die Schüler des John-Brinckman-Gymnasiums Güstrow die große Reise los. Die Hockeymannschaften der Jungen und Mädchen, die sich im Sommer für „Jugend trainiert für Olympia“ qualifiziert hatten, fuhren nach Berlin, um Mecklenburg-Vorpommern beim Bundesausscheid zu vertreten.

Die Hockeyspieler wussten, dass ihre Gegner sehr stark sind und hatten sich dementsprechende Ziele gesetzt. „Unser Ziel ist es nicht Letzter zu werden. Wir wollen die Zeit hier genießen und Spaß haben.“ So ging die Mädchenmannschaft ins Turnier. Doch schon am ersten Spieltag mussten sie Niederlagen einstecken. Ihre Gegner waren Brandenburg, Niedersachsen und Hamburg – gegen die sie alle verloren haben. „Oft sind die Spieler in den besten Vereinen im Bundesland. Zudem haben die Teams Massen an Auswechselspielern“, erklärt die 14-jährige Anne Gettel. Sie war schon öfter beim Bundesausscheid dabei. Auch die zwölfjährige Leonie Harloff spielt in der Mädchenmannschaft mit. „Mir gefällt es hier richtig gut. Nächstes Jahr möchte ich auch gerne wieder mitfahren, wenn unsere Schule wieder eine Mannschaft zusammen bekommt.“


Jungs setzten sich gegen Hessen durch


Bei den Jungen sah es im Gegensatz zu den Mädchen ein bisschen besser aus. Zwar haben auch sie ihr erstes Spiel verloren, aber gegen Hessen gingen sie mit einem 5:1-Sieg vom Platz. Auch das letzte Spiel der Jungen war sehr knapp. Bis zur Halbzeit führte die Güstrower Mannschaft, aber letztendlich verloren sie gegen Bremen 4:5.

Am zweiten Spieltag traten die Schülerinnen gegen Rheinland-Pfalz und Sachsen an. Das erste Spiel verloren die Güstrower 0:6, doch gegen die Sachsen kassierten sie kein einziges Tor. Nur leider erzielten sie selbst auch kein Tor – unentschieden. „Wir haben gut gespielt. Es war nur schade, dass wir vorne kein Tor geschossen haben. Hätten wir gegen Sachsen gewonnen, hätten wir um Platz 13 spielen können“, bedauert die Trainerin der Mädchen, Cordula Janke.

Die Gegner der Jungen waren Saarland und Baden-Württemberg. Mit einem 7:1-Sieg gegen das Saarland hatten die Mecklenburger allen Grund zur Freude. Das Spiel gegen Baden-Württemberg war viel knapper und ging, nach der dritten Wiederholung einer Strafecke für die Gegner, unentschieden aus. „Eigentlich war die letzte Wiederholung gar nicht mehr berechtigt. Das hat sogar der Trainer von Baden-Württemberg gesagt. Die Schiedsrichter haben sich zu sehr von den Zuschauern beeinflussen lassen“, ärgert sich Cedric Janke. So musste Güstrow am letzten Spieltag gegen das Nachbarland Schleswig-Holstein spielen. Doch das Spiel ging 2:4 verloren und somit verfehlten die Jungs aus Güstrow knapp den 11. Platz. Nun sind sie die zwölftbeste Schulmannschaft von allen 16 Bundesländern.

Die Mädchen hatten am letzten Tag mehr Erfolg und konnten ihren ersten Sieg beim Bundesausscheid feiern. Gegen Sachsen-Anhalt gewannen sie 4:1 und landeten dadurch als Vorletzter auf dem 15. Platz. „Am Montag haben die Mädels noch sehr zaghaft gespielt, doch sie haben sich mit jedem Spiel gesteigert. Hätten sie von Anfang an so gespielt, wie am Ende, hätten wir vielleicht besser abgeschnitten“, sagt Cordula Janke.

Der erste Platz bei Jungen und Mädchen ging an Nordrhein-Westfalen. Der krönende Abschluss des Tages war die Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle. Dort wurden die ersten drei Plätze von jeder Sportart geehrt. Das ganze wurde aufgepeppt mit Auftritten von Akrobaten, Tänzern und Stuntmen. Sogar Bundespräsident Joachim Gauck und seine Partnerin waren anwesend und richteten ein paar Worte an die Sportler.  


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