Ernst-Barlach-Theater : Güstrower Theater modernisiert

Der Landkreis hat seit 2015 knapp 600 000 Euro in die Sanierung des Güstrower Theaters investiert.
Der Landkreis hat seit 2015 knapp 600 000 Euro in die Sanierung des Güstrower Theaters investiert.

Noch Restarbeiten in Spielzeitpause - Weitere Investitionen zum Erhalt der Spielstätte notwendig.

von
10. Juli 2018, 05:00 Uhr

Die dringend notwendigen Arbeiten für die Erneuerung der kompletten Elektroinstallation sowie die Modernisierung der Brandschutztechnik im Güstrower Ernst-Barlach-Theater sind nahezu abgeschlossen. „In der jetzigen Spielzeitpause sind allerdings noch Restarbeiten zu erledigen“, informiert Michael Fengler, Sprecher des Landkreises Rostock. Seit 2015 hat der Landkreis knapp 600 000 Euro in die Sanierung des Theaters investiert.

Allein vergangenes Jahr flossen 300 000 Euro, dieses Jahr noch einmal 225 000 Euro. „Das Güstrower Theater ist ein Publikumsmagnet“, sagt Fengler. „Die Arbeiten waren notwendig, um das Haus spielfähig zu erhalten.“ In der Spielzeitpause wird jetzt noch der Bühnenboden geschliffen und gestrichen. Auch letzte Arbeiten an der Optimierung der Löschwasserversorgung sollen noch stattfinden. Ende August erfolgt die Endreinigung nach den Bauvorhaben. „Mitte August wird zudem Kassensturz gemacht“, so Fengler. „Dann werden wir sehen, ob noch Geld übrig ist für Malerarbeiten und Ausbesserungen des Bodenbelags.“ Falls kein Geld mehr übrig sein sollte, sollen diese Arbeiten im kommenden Jahr realisiert werden.

Doch trotz der fast abgeschlossenen aufwändigen Sanierung gibt es im Theater weiterhin viel zu tun. So wurde das marode Gardrobenhaus, ein 100 Jahre alter Anbau im Hof des Theaters, wo sich die Künstler schminken und umziehen, zunächst ausgespart. Der bauliche Zustand ist schlecht. Der Anbau müsste abgebrochen und neu gebaut werden. Die Pläne dafür liegen bereits in der Schublade. „Wir konnten noch nicht alles bewältigen. Es gibt weiterhin einen hohen Investitionsbedarf im Theater“, sagt auch Fengler. Der Landkreis suche deshalb weiter nach Partnern für die Unterhaltung des Theaters. Die Güstrower Spielstätte ist landesweit das einzige Haus, welches sich in Trägerschaft eines Landkreises befindet.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen