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Ballett : Güstrower tanzen mit Profis den „Nussknacker“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

40 Kinder und Jugendliche verstärken am 23. Dezember Russisches Nationalballett im Theater

Wenn das Russische Nationalballett am 23. Dezember um 16 Uhr im Ernst-Barlach-Theater Peter Tschaikowskis „Der Nussknacker“ tanzt, werden auch 40 Schüler der Kreismusikschule Güstrow dabei sein. Und zwar auf der Bühne. Erneut hat das Management des weltbekannten Ensembles den Güstrower Tanzschülern ein Mitwirken in der Inszenierung angeboten.

„Erstmals waren wir 2009 beim Ballett ‚Dornröschen’ dabei. Damals lief es unter dem Motto ‚Kinder tanzen für Kinder’“, erinnert sich Tanzpädagogin Maria-Juliane Paschen. Inzwischen habe man in einigen Aufführungen vom „Nussknacker“ mitgewirkt. „Am Anfang gab es noch große Einweisungen und viele gemeinsame Proben. Jetzt schicken uns die Russen nur noch die Musik und sagen: macht das mal. Sie wissen, was wir können“, freut sie sich. Drei Stunden vor der Aufführung am 23. wird es nun eine gemeinsame Probe mit dem Ensemble geben, alles andere müssen sich die Güstrower selbst erarbeiten.

Zwar bedeutet der Auftritt eine Mehrbelastung für die Tanzabteilung der Schule, aber den stecken alle locker weg. „Und es ist ja auch etwas Besonderes, neben Profis auf der Bühne zu stehen“, sagt Paschen. Die Tanzpädagogin schätzt hoch ein, dass sich an dem Tschaikowski-Ballett quasi live der Charaktertanz sehr gut erklären lasse. „Da werden Volkstänze verschiedener Völker und Nationen in das Stück integriert“, erklärt Paschen. Und so üben die Güstrower Tanzschüler, darunter auch zwei Jungen, den arabischen, spanischen und russischen Tanz ein.

Weil die Karten für die Aufführung längst vergriffen sind, wollen die Schüler diese Tänze bereits zum Weihnachtskonzert der Kreismusikschule am 19. Dezember, ebenfalls im Theater, zeigen. Das Okay aus Russland haben sie dafür. Neben der „Nussknacker“-Aufführung ist auch bereits der Ballettklassiker „Schwanensee“ des Russischen Nationalballets am 23. Dezember um 19.30 Uhr ausverkauft.

Sind diese beiden Termine absolviert, gibt es für die Tänzer nur eine kurze Pause zwischen Weihnachten und Silvester. Denn am 2. Januar stehen einige wieder auf der Bühne des Theaters. Dann für den „Etwas anderen Jahresrückblick“.  




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