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Stadtfest : Güstrower rocken auf zwei Bühnen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erstmals gab es beim Güstrower Stadtfest am Wochenende wieder zwei Bühnen – auf dem Markt und am Borwinbrunnen. Das kam gut an, da unterschiedliche Musikstile geboten wurden.

Gegen 21 Uhr erreichte die Stimmung Sonnabend beim 22. Güstrower Stadtfest ihren Siedepunkt. Als die Band „Rockpirat“ die Bühne auf dem Markt enterte, standen keine Füße mehr still. Gerockt wurde gleichzeitig rund um den Borwinbrunnen. Die Band „Rosie AC/DC“ schmetterte dort einen Hard-Rock-Klassiker nach dem anderen. „Freitagabend war es verregnet, aber die Leute haben super durchgehalten. Sonnabendabend war es unglaublich. Es waren total viele Leute da“, freut sich Stadtfest-Organisatorin Ulrike Nitzschke von der Güstrower Veranstaltungsagentur „pro-show events“ und zieht ein positives Fazit des Stadtfestes. „Auch, dass es erstmals wieder zwei Bühnen mit unterschiedlichen Auftritten gab, hat sich bewährt“, ist sie überzeugt.

Die Schweriner Volkszeitung feierte Sonnabend ebenfalls mit. Am SVZ-Stand konnten sich die Stadtfestbesucher kostenlos für die Titelseite ihrer Heimatzeitung ablichten lassen und das Foto gleich mitnehmen. „Viele Leute wollten diese Fotos mit der SVZ haben“, sagte Standbetreuerin Nadine Reuter.

Nebenan verkaufte Elisabeth Taetow wieder Lose für die Restaurierung des Borman-Altars in der Pfarrkirche – zum letzten Mal. „Das Ziel ist erreicht. Der Altar ist fertig“, freute sie sich. „Was wir jetzt noch einnehmen, brauchen wir, um offene Rechnungen zu bezahlen.“ Nach 22 Jahren konnte die Restaurierung jetzt abgeschlossen werden (SVZ berichtete). „Schon Sonnabend waren alle Lose verkauft. Mehr als 1300 Euro kamen rein. Große Begeisterung bei allen Helfern und Gewinnern“, sagte die 77-Jährige, die wieder unermüdlich hinter dem Tombola-Stand stand. Nächstes Jahr wird sich der Altar-Förderverein auflösen. Im September ist ein feierlicher Abschluss geplant.

Auch gestern wurde auf dem Stadtfest weitergefeiert. Rund 450 Besucher kamen auf dem Markt bereits zum zweiten Mal zum Stadtfestgottesdienst zusammen, gestaltet von den evangelischen Gemeinden Güstrows. „Ich bin kein Kirchgänger, aber dieser Gottesdienst belebt das Fest ungemein“, sagte Stadtfest-Moderator Mario Kohlhagen. Und auch Ulrike Nitzschke freute sich über die große Resonanz: „Dieser Gottesdienst etabliert sich mehr und mehr.“

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erstellt am 15.Jun.2014 | 22:00 Uhr

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