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Band : Güstrower Rapper „Freakmuzik“ drehen auf

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Nachwuchsband hofft auf Profikarriere

Aus der „Alten Molkerei“ ist Musik zu hören. Gerne nutzen Nachwuchskünstler das musische Angebot des Jugendclubs. Denn die „Alte Molkerei“ verfügt über einen sehr gut ausgestatteten Probenraum. Und wenn es den Musikern und Bands gelingt, ein Charts-reifes Lied zu komponieren, können sie es im Tonstudio nebenan sogar aufnehmen. Diese Chance nutzen mittlerweile sieben Nachwuchsbands, darunter „Freakmuzik“.

Mit ihrem Sampler vom vergangenen Jahr gelang den drei Güstrower Jungs der große Durchbruch, sie erhielten immer mehr Aufmerksamkeit. So war die Plattenfirma „Firlefanzrecords“ so begeistert von Oliver Marohn, Florian Brusch und Marcel Ehlert, dass sie sie sofort unter Vertrag nahm.

Nach diesem riesigen Schritt zur Musikerkarriere dauerte es nicht lange bis zu den ersten richtigen Auftritten, u.a. in Rostock und Schwaan. Auch beim angeblich weltweit größten Bandcontest, dem „Emergenza-Festival“, haben sie teilgenommen. Jedoch war dort schon in der Vorrunde Endstation. Zuschauer waren sehr traurig darüber, denn wie die Website des wegen seines Modus auch umstrittenen Festivals schrieb waren sie „Sieger der Herzen“.

Auf deutschlandweiten Erfolg können die drei Güstrower mit ihrem ersten Studioalbum hoffen, das in Planung ist. Sänger Oliver Marohn erzählt: „Am liebsten würden wir unsere Musik hauptberuflich ausleben, aber bis dahin ist es noch ein langer Weg. Es müssen sich keine Millionen auf unserem Konto befinden, uns würde schon ein normales Einkommen von unserer Musik reichen. Außerdem nimmt dieses Hobby sehr viel Zeit in Anspruch. Am besten wäre es gar keinen Beruf zu haben bei all den Konzerten. Glücklicherweise ist mein Chef cool drauf.“

Morgen übrigens rockt „Freakmuzik“ den Jugendklub in Parchim. Die „Alte Molkerei“ kann also ein echtes Absprungbrett für die Musikszene sein. Klubleiterin Heike Mittelstädt: „Ich würde auch gerne meinen sechs weiteren Bands die Möglichkeit bieten, Konzerte zu geben, aber leider fehlt Güstrow eine geeignete Location. Bei uns im Jugendklub haben wir einen wunderschönen, großen Saal. Der wäre perfekt. Jedoch fehlt das Geld zum Ausbau. Noch fehlt es uns aber an ein paar Sponsoren, die den Nachwuchskünstlern eine Chance geben wollen.“  

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