Abschied von Slata : Güstrower nahmen Abschied von Slata Kowalewskaja

Güstrower nahmen Abschied: Beate Krüger, Arne Schuldt, Walter Kuhn, Rita Emmler, Hartmut und Helga Reimann (von links).
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Güstrower nahmen Abschied: Beate Krüger, Arne Schuldt, Walter Kuhn, Rita Emmler, Hartmut und Helga Reimann (von links).

Gestorbene Ehrenbürgerin der Barlachstadt fand auf orthodoxem Friedhof in Berlin ihre letzte Ruhestätte.

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29. März 2016, 21:00 Uhr

Mit einer würdigen Trauerfeier haben Angehörige und Freunde der Familie Abschied von Slata Kowalewskaja genommen. Am Ostermontag wurde die Urne der 1924 gebürtigen Ukrainerin auf einem russisch-orthodoxen Friedhof in Berlin beigesetzt. Aus der Barlachstadt begleiteten Bürgermeister Arne Schuldt (parteilos), Walter Kuhn (Die Linke) vom Präsidium der Stadtvertretung und SPD-Fraktionsvorsitzender Hartmut Reimann die aus der Ukraine stammende Güstrower Ehrenbürgerin auf ihrem letzten Weg. Zur Delegation gehörten weitere Mitglieder des Güstrower Freundeskreises Slata Kowalewskaja, der sich in den letzten Lebensjahren um die am 3. März Gestorbene gekümmert hatte.

In den Gesprächen beim traditionellen Zusammensein im Anschluss an das orthodoxe Zeremoniell wurde des besonderen Menschen Slata Kowalewskaja gedacht. „Was sie und ihre Gruppe in den letzten Kriegstagen für Güstrow geleistet hat, ist kaum zu schätzen. Sie haben die Stadt vor sinnloser Zerstörung, vor allem aber Leben und Gesundheit zahlloser Menschen bewahrt“, erinnerte Hartmut Reimann. In der Stadt Güstrow wäre noch zu beraten, wie Slata Kowalewskajas Tat über ihren Tod hinaus zu würdigen ist.

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