Kreishandwerkerschaft Güstrow : Güstrower Mechatroniker als bester Lehrling geehrt

Kreishandwerksmeister Rainer Müller (r.) beglückwünschte gestern den Güstrower Robert Sassen, den besten Lehrling des Durchgangs.
Kreishandwerksmeister Rainer Müller (r.) beglückwünschte gestern den Güstrower Robert Sassen, den besten Lehrling des Durchgangs.

Zentrale Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Güstrow gestern Abend in „Viehhalle“

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06. März 2015, 06:00 Uhr

Robert Sassen heißt der beste Lehrling, der gestern Abend bei der zentralen Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Güstrow in der „Viehhalle“ ausgezeichnet wurde. Seine Gesellenprüfung im Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker beim Autohaus Güstrow schloss der 27-jährige Güstrower mit dem Prädikat „gut“ ab.

Erstmals fand die Freisprechung an einem Donnerstagabend in der Güstrower „Viehhalle“ statt. „Das passt für die Gesellen besser“, sagt Martin Biemann, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. „Viele konnten bisher nicht kommen, wenn wir die Freisprechung Freitagnachmittag im Bürgerhaus gemacht haben. Mit dem neuen Termin wollen wir ausprobieren, ob es besser klappt.“

Freigesprochen wurden gestern Abend in Güstrow Azubis in den Ausbildungsberufen Kfz-Mechatroniker, Metallbauer, Anlagenmechaniker, Elektroniker, Tischler, Fahrzeuglackierer, Maler und Lackierer, Dachdecker und Friseure. Von 36 Lehrlingen haben 29 die Prüfung mit folgendem Gesamtergebnis bestanden: sechs mit der Note „gut“, zehn mit der Note „befriedigend“ und 13 mit der Note „ausreichend“. Sieben Lehrlinge haben das Ausbildungsziel nicht erreicht, drei fielen in der theoretischen Gesellenprüfung, vier in beiden Prüfungsteilen durch. Der beliebteste Ausbildungsberuf ist weiterhin der Kfz-Mechatroniker. 14 Azubis meldeten sich hier zur Gesellenprüfung. Es folgen die Berufe Anlagenmechaniker (sieben Azubis ) und Metallbauer (sechs).

Mit einer Durchfallquote von 19 Prozent könne das Ergebnis des Lehrlingsdurchgangs nicht befriedigen, sagte Kreishandwerksmeister Rainer Müller bei der Freisprechung. Oftmals sei das Grundlagenwissen, mit dem die Auszubildenden aus den allgemeinbildenden Schulen kommen, unzureichend.

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