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Güstrower kümmern sich weiter um Kinder aus Shodino

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

In der ersten Februar-Woche reist eine Delegation aus der Region Güstrow ins weißrussische Shodino. Die Frauen und Männer wollen bei ihrem alljährlichen Besuch die Kinder auswählen, die sich im Sommer für drei Wochen in Lüssow und Lohmen werden erholen können. Gleichzeitig dient der Besuch der weiteren Kontaktpflege zu den beteiligten Gemeinden und der Stadtverwaltung in Shodino, die vor knapp 28 Jahren von der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl betroffen waren. Die Verantwortung für die Aktion der Kindererholung liegt jetzt bei der Kirchengemeinde Schwaan.


Gastgeber für zwei Wochenenden gesucht


„Die Finanzierung für die Fahrtkosten ist gesichert“, freut sich Thomas Körting, der die Fäden der Organisation in seinen Händen hält. Lediglich für die Verpflegung der Kinder fehle es noch am Geld. Bedanken möchte sich Thomas Körting aber schon jetzt bei den derzeitigen Unterstützern und Spendern der Aktion. „Wir benötigen pro Kind etwa 560 Euro“, lässt er wissen. In der Summe seien die Fahrt, Unterkunft sowie Verpflegung und Unternehmungen enthalten. Darum wünscht er sich in jedem Fall, dass sich in diesem Jahr wieder Gastgeber finden, die an zwei Wochenenden Kinder aufnehmen. „Die Kinder sollen unser Leben und die Kultur hier ebenso kennen lernen, wie sie sich hier erholen sollen“, erklärt Thomas Körting. Voraussichtlich werden die Kinder an den Wochenenden vom 13. bis 15. sowie vom 20. bis 22. Juni in Lüssow und Lohmen sein.

Die Bedürftigkeit der weißrussischen Kinder sei so groß, dass eine dreiwöchige Erholung für sie wichtig sei. „Sie leben zum Teil in einem Umfeld, das nicht zu ihrem Wohl beiträgt“, formuliert es der Organisator vorsichtig. Darum sei es wichtig, dass sie hier kennen lernen, wie man miteinander umgeht und wie Demokratie funktioniert.

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