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Güstrower Anzeiger

22. November 2017 | 21:38 Uhr

Zirkusfest : Güstrower gefallen in der Manege

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

12. Zirkusfest in der Barlachstadt wird heute mit zwei Vorstellungen fortgesetzt

svz.de von
erstellt am 01.Mai.2015 | 21:00 Uhr

Wenn der Güstrower Mario Kohlhagen nicht wäre, könnte die Stadt leicht eine von vielen Tourneestationen von Zirkus „Humberto“ sein. So aber versicherte Direktor Joschi Ortmann euphorisch: „In Güstrow gastieren wir immer besonders gern. Die Stadt lebt und liebt den Zirkus, hier fühlen wir uns wohl.“

1999 begegneten sich Kohlhagen und Ortmann das erste Mal. Die Freundschaft, die sich daraus entwickelte, überdauerte die Jahre und der Güstrower Moderator wurde nicht nur ein Zirkus-Ansprechpartner vor Ort, sondern führt auch regelmäßig durchs Programm. Nach einem von der Besucherresonanz eher bescheidenen Gala-Auftakt am Mittwochabend hatte die Allgemeine Wohnungsbau-Genossenschaft (AWG) Güstrow-Parchim und Umgebung die Tickets für die Donnerstagsvorstellung für ihre Mitglieder und Mieter gekauft. „Das machen wir schon seit dem ersten Zirkusfest. Es ist Teil unserer Wohndividende, mit der wir ein kulturelles Angebot für unsere Mitglieder unterbreiten“, sagte AWG-Vorstand Brigitte Kornmesser. Dass die Offerte angenommen wurde, bewies das rappelvolle Zelt und eine Superstimmung. Noch dazu, als AWG-Mitarbeiter in der Manege auftraten. „Wir sehen das als originelle Möglichkeit, unsere neuen Kollegen einem größeren Publikum vorzustellen“, schmunzelte Kornmesser.

Trotz großer Nervosität meisterten die beiden Zirkus- und AWG-Neulinge ihre Aufgabe souverän. Sava-André Mihajlovic, der seit eineinhalb Jahren in der Vermietung arbeitet, dirigierte die Kamele, als hätte er noch nie etwas anderes getan. Und Annina Pieper, neue Hausdame im „AWG-Rosenhof“, strahlte nach ihrer Darbietung mit Kuh und Ziegen: „Es hat richtig Spaß gemacht. Ich habe gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit verging.“

Auch Mario Kohlhagen empfand die Vorstellung als sehr kurzweilig und lobte das Engagement der Sponsoren. „Ihnen ist es zu danken, dass das alle zwei Jahre ausgetragene Zirkusfest in der ‚Zirkusstadt Güstrow’ eine Perspektive hat“, versicherte er und war sich mit Direktor Ortmann einig: „2017 gibt es das 13. Zirkusfest in Güstrow.“

Gestern hatte „Humberto“ zum traditionellen Familientag eingeladen. Dazu hatten die Zirkusleute zahlreiche Springburgen aufgebaut, von denen sich die Kinder austobten. In den Ställen konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass die „Humberto“-Tiere gut gehalten werden. Die Manege war frei für Ponyreiten und Kinderbelustigung und Mitarbeiter zeigten, wie viel Arbeit in einer Tierdressur steckt. Am Rande gab es viele Möglichkeiten, hinter die Kulissen zu schauen und sich so manche Anekdote erzählen zu lassen.

Heute wird das 12. Zirkusfest mit zwei Vorstellungen um 15 und 18 Uhr fortgesetzt. Und am Sonntag haben einige Artisten zugesagt, nach der 11-Uhr-Vorstellung das Güstrower Brunnenfest mit Darbietungen zu bereichern. 

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