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Landesforst MV : Güstrower Forstamt bildet auch weiterhin junge Forstwirte aus

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Das Forstamt Güstrow ist als Ausbildungsbetrieb bestätigt worden. Eine Urkunde, die das nach einer Überprüfung durch das Landwirtschaftsministerium MV belegt, überreichte Sven Blomeyer, Vorstand der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern, jetzt an Ralf Neuß, den Leiter des Güstrower Forstamtes.

Von den 29 Forstämtern des Landes Mecklenburg-Vorpommern gehört Güstrow zu den zehn Ämtern, die Lehrlinge ausbilden. Insgesamt gibt es landesweit 60 Forstwirt-Azubis, davon sechs in Güstrow sowie ein Jugendlicher, der ein Jahrespraktikum absolviert. „Zurzeit ist es so, dass unsere Ämter die einzigen Betriebe sind, die eine Forstwirtausbildung anbieten“, sagte Blomeyer. Dafür müssten besondere fachliche und personelle Bedingungen erfüllt sein, hob der Vorstand hervor. Jedes Jahr würden etwa sechs der 20 Absolventen von der Landesforst übernommen. „Wir bilden also über den Bedarf aus“, erklärte Blomeyer. Viele Lehrlinge schließen nach der dreijährigen Ausbildung noch ein Studium an.

Während einer Gesprächsrunde hoben die Forst-Azubis in Güstrow die praxisnahe Ausbildung hervor. Die räumlichen Verhältnisse, wie die Umzugsmöglichkeiten, würden dagegen sehr zu wünschen übrig lassen. Forstamtsleiter Neuß informierte, dass Abhilfe in Sicht sei. Demnächst stehe die Anlaufberatung für eine umfangreiche Sanierung des Gebäudes an, erklärte er.

Dem Forstamt Güstrow sind hoheitlich rund 16 840 Hektar Waldfläche unterstellt. Rund ein Drittel davon befinden sich im Eigentum der Landesforst MV. In den sieben Revieren wachsen zu 58 Prozent Nadelgehölze. Insbesondere starkes Kiefernholz kann über das Forstamt Güstrow, Gleviner Burg 1, bezogen werden.



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