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Güstrower Anzeiger

15. Dezember 2017 | 17:00 Uhr

Güstrower feierten heißes Inselseefest

vom

svz.de von
erstellt am 04.Aug.2013 | 08:05 Uhr

güstrow | Anknüpfen an alte Traditionen wollte der Gewerbeverein mit dem Inselseefest 2013. Das von der SVZ präsentierte große Fest der Güstrower wieder als Lampionfest erlebbar machen, dabei müssen allerdings viele mitmachen. Bootshausbesitzer auf der Klubhausseite griffen das auf und bildeten mit ihren geschmückten Wassergrundstücken eine schöne Skyline für die Besucher des Festes am Strand. Festlich bildete das zehnminütige Feuerwerk die "echte" Eröffnung - am Freitagabend, so wie es traditionell seit Mitte der 1980er-Jahre war, erinnert sich Mitorganisatorin Hannelore Garloff an die Zeit, als die Segler und die HO (Handelsorganisation) das große Fest am See begründeten.

"Das ist ja immer eine schöne Sache, erst recht bei solchem Wetter", freute sich der nach Berlin "ausgeflogene" Güstrower Christoph Spitze, dass sein Wochenendbesuch in der Heimat zum Fest passt. So konnte er auch seinem Kumpel beim Beachvolleyball zusehen. Gleich nach ihrer Schuleinführung konnten Eltern und Verwandte von Lara-Sophia Walz die Sechsjährige mit einem Besuch des Festplatzes erfreuen. Eifrig nutzte die Abc-Schützin die verschiedensten Angebote für Kinder.

Aus Neubrandenburg kam Markus Wenzlaff. "Bei uns ist gerade nichts los, und da ich hörte, dass hier immer gute Stimmung ist, bin ich mit Frau und Kind nach Güstrow gefahren", erzählt der Viertorestädter.

Das Wetter meinte es jedoch fast schon zu gut und war wohl ein Grund, dass der Besucherstrom tagsüber am Sonnabend etwas mau ausfiel (rechnet man die Gäste am Badestrand mal nicht hinzu). An den beiden Abenden, als sich der Druck des Planeten etwas lockerte, steppte dafür in ebenfalls traditioneller Weise der Bär. Und gestern, als das Wetter dem Familienfestcharakter eher entsprach, ließen sich Jung und Alt auch von sanft drohender Bewölkung nicht vom Pilgern zum Inselseestrand abbringen.

Nach einem Kutterrennen bildete eine neue Kanu-Challenge einen Mitmach-Höhepunkt. Unter 24 gestarteten Teams gewann nach insgesamt fünf Läufen á 400 Meter das den Gewerbeverein repräsentierende Duo Christian Schade (Laage)/Tom Zielke (Güstrow). Erst nach SVZielfotoentscheid mussten sich Steven Rattfann und Anne Boldt aus Bülower Burg (Team Möbeldesign) im Finale geschlagen geben. Dritter wurde der ausrichtende Piste-Zweier.

Mitmachen hieß es auch beim Bootskorso. 18 zum Teil prächtig-festlich geschmückte Boote der verschiedensten Art und Größe zählte die Jury im Dämmerlicht auf dem See. Die kreuzten, Aufmerksamkeit erheischend, vor dem Strand: Es ging um den Thema-Mario-Wanderpokal für das schönste Boot. Da hatte die "Burgwall-Nessie", ein vom SV Einheit Güstrow geschmückter Kutter, die Maßstäbe fürs nächste Jahr gesetzt.

Eine der traditionellen Losungen für das Inselfest lautete immer auch "Güstrower für Güstrower". Dem möchte der Gewerbeverein, der den Zuschlag ebenfalls für die nächsten beiden Inselsee- bzw. Lampionfeste hat, Rechnung tragen. Organisator Axel Wulf ist zunächst mit dem Neustart nach einem Jahr Veranstalter-Pause zufrieden: "Es lief schon im Vorfeld sehr gut. Dem Gewerbeverein - einer muss ja den Hut auf haben - standen viele Partner zur Seite. Das ist die Grundlage für den Erfolg. Besonders der Bootskorso war ein schöner Neubeginn einer alten Tradition. Das ist alles noch ausbaubar, aber wir haben, glaube ich, den Schulterschluss mit den Anliegern des Sees gefunden. So werden wir dem Anliegen des Inselseefestes gerecht."

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