zur Navigation springen

Geschenke für Frauenschutzhaus : Güstrower erfüllen Kinderwünsche

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ramona und Michael Schörk organisieren seit Jahren zu Weihnachten Aktion für Kinder im Frauenschutzhaus Güstrow

Bei Ramona (44) und Michael (47) Schörk sah es in den vergangenen Tagen in der Küche eher wie in einer Weihnachtsmannstube aus. Dort stapelten sich nämlich die Geschenke, die für Kinder, die derzeit im Frauenschutzhaus Güstrow leben, vorgesehen waren. Seit vier Jahren kümmern sich die beiden Güstrower darum, dass auch diese Kinder zu Weihnachten ihre Wünsche erfüllt bekommen.

„Die Kinder haben oft bisher in ihrem Leben nichts Gutes erfahren“, stellt Michael Schörk fest. Darum ist es ihm und seiner Frau ein großes Anliegen, ihnen zu Weihnachten eine Freude zu machen. Insgesamt sorgten in diesem Jahr elf Familien dafür, dass den acht Kindern, die derzeit im Frauenschutzhaus untergebracht sind, eine Freude bereitet werden kann. „Die Kinder durften einen Wunschzettel schreiben“, erzählt Ramona Schörk. So gehe man sicher, dass sie das bekommen, wonach sie sich besonders sehnen. „Zwei Geschenke für jedes Kind konnten durch die Unterstützung der Familien ermöglicht werden“, freut sich das Ehepaar.

Vor vier Jahren hatte Ramona Schörk die Idee. Damals sei es relativ knapp vor Weihnachten gewesen und sie habe Spenden für Geschenke gesammelt. Mit dem Geld habe sie dann für die Kinder eingekauft. Das änderten die beiden dann im darauffolgenden Jahr. Seitdem haben sie die Verbindung zu Familien und Ehepaaren, die nach Wunschzetteln Geschenke besorgen. Für die Mütter gibt es selbstverständlich auch etwas.

Nach wie vor sind Ramona und Michael Schörk von ihrer Aktion überzeugt, obwohl sie sich selbst kaum solch große Geschenke zu Weihnachten machen können. „Diese Mütter mit ihren Kindern mussten ihr Hab und Gut in ihrem bisherigen Zuhause zurück lassen und wir möchten ihnen sagen und zeigen, dass sie nicht allein oder vergessen sind“, erklärt Michael Schörk. Sie hoffen und wünschen, dass sie auch weiterhin Familien finden, die dabei mithelfen.

Frauen und Kinder im Schutzhaus unterstützen die beiden aber nicht nur zu Weihnachten. Auch zu Ostern und zum Nikolaus denken sie an die Menschen, denen es nicht so gut geht. Selbst wenn zwischendurch ein Hilferuf kommt, wenn Kinder oder Frauen Kleidung oder sonst etwas Dringendes für den Alltag brauchen, seien sie für die Mitarbeiter ansprechbar und würden sich kümmern.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen