zur Navigation springen

Chortreffen : „Güstrower besonders herzliche Gastgeber“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Neun Ensembles aus ganz MV traten beim 15. Chortreffen der Volkssolidarität in der Güstrower Sport- und Kongresshalle auf

„Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal“, „Kein schöner Land“ oder „Jetzt kommen die lustigen Tage“ – Ohrwürmer und weniger bekannte Lieder erklangen am Sonnabend in der Güstrower Sport- und Kongresshalle. Bereits zum 15. Mal hatte der Landesverband der Volkssolidarität zum Chortreffen eingeladen. Achtmal fand das Treffen schon in der Barlachstadt statt. „Wir stellen jedes Mal fest, dass die Güstrower besonders herzliche Gastgeber sind“, lobte die VS-Landesvorsitzende Petra Billerbeck das Team um Barbara Schäfer vom Kreisverband „Mittleres Mecklenburg“, das alles vorbereitet hatte. Aus personellen Gründen abgesagt hatte der VS-Chor „Frohsinn und Harmonie“ aus Güstrow. Mit dem Volksliederchor Wiendorf und dem Chor Dabel waren aber doch zwei Ensembles aus dem Kreisverband vertreten. Für die musikalische Einstimmung des Festes hatte die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Krakow am See gesorgt.

„Die Volkssolidarität hat in MV 41 000 Mitglieder. In unserer Trägerschaft finden sich etwa 40 Chöre und Singegruppen“, erzählte Billerbeck. Das gemeinsame Singen sei ein Ausdruck der Zusammengehörigkeit und der Lebensfreude. Allerdings steige das Durchschnittsalter der Chöre unaufhörlich an. Einige Ensembles hätten schon aufgegeben, Nachwuchs sei schwer zu finden, räumte die Landesvorsitzende ein.

Aus diesem Grund gäbe es Überlegungen, das jährliche Chortreffen in der bisherigen Form auslaufen zu lassen. „Wir könnten doch in einem Jahr einen kleinen Wettbewerb ausschreiben, welcher Chor in unsrem Land der beste ist. Das wäre dann ein echter Sängerwettstreit“, so Petra Billerbeck.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen