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Güstrow : Güstrow wird wieder „Kreisstadt“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Stadtvertreter beschließen die Änderung der 21 Ortseingangsschilder – Güstrow wird nun bald als „Kreis- und Barlachstadt“ gekennzeichnet.

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 07:06 Uhr

Schon im Mai 2014 standen die Güstrower Ortseingangsschilder auf der politischen Agenda. Damals hatte die CDU-Fraktion der Stadtvertretung einen Antrag auf Prüfung gestellt. Es standen zu dieser Zeit noch zwei Varianten zur Auswahl: Erstens Erwähnung des Status „Kreisstadt“ auf allen Ortseingangsschildern als Zusatz vor „Landkreis Rostock“ oder Zweitens das Aufstellen von Begrüßungstafeln hinter jedem Ortseingangsschild mit Hinweis „Willkommen in der Kreisstadt des Landkreises Rostock“.

Vor gut einem Jahr lag dann das Ergebnis der Prüfung durch Bürgermeister Arne Schuldt vor. Das Ergebnis: Ja, es ist möglich. Und: Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr habe bereits seine Zustimmung gegeben. Demnach könne die oberste Zeile auf dem gelben Orteingangsschild der Stadt auch gut „Kreis- und Barlachstadt“ lauten. Dies sei durch einfaches Überkleben – natürlich vorschrifts- und fachgerecht ausgeführt – zu ändern, hieß es damals aus der Stadtverwaltung (SVZ berichtete).

In der jüngsten Stadtvertretersitzung stand das Thema nun wieder auf der Tagesordnung. Eingebracht von Sebastian Berg (CDU-Fraktion) und Kurt-Werner Langer (Fraktion Freie Wähler/Einzelbewerber), stand nun der Beschluss auf der Agenda. Kurt-Werner Langer fasste vor diesem Hintergrund noch einmal das Anliegen der beiden Fraktionen zusammen: „In der Region und bei den Gästen ist Güstrow eher als Barlachstadt, nicht als Kreisstadt bekannt. Mit dem Namenszusatz soll nun auf die Funktion als Kreisstadt hingewiesen werden.“ Auch verwies Langer darauf, dass es auch in anderen Städten üblich sei auf die Doppelfunktion schon am Ortseingang hinzuweisen. „Rostock und Greifswald sind auch gleichermaßen Hanse- und Universitätsstädte“, sagte Langer in seinen Ausfürhungen.

Andreas Ohm, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Stadtvertretung, begrüßte den Vorschlag. „Die Gestaltung der Schilder sollten wir aber an den Stadtentwicklungsausschuss übergeben“, fügte er dem Antrag hinzu. Am Ende wurde dem Namenszusatz und der Änderung der insgesamt 21 Schilder einstimmig zugestimmt. Bei rund 100 Euro pro Schild, würden die Schilder, die an den Zufahrtsstraßen Güstrows stehen, etwa 2100 Euro kosten.

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