Tradition : Güstrow, wie es früher war

In seinem Vortrag über das alte Güstrow wird Ulrich Schierow auch über den Armesünderturm sprechen.
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In seinem Vortrag über das alte Güstrow wird Ulrich Schierow auch über den Armesünderturm sprechen.

Gesprächskreis Denkmalpflege in „Südkurve“ wird fortgesetzt / Der Tradition von Jürgen Höhnkes Vorträgen verpflichtet

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24. März 2014, 06:00 Uhr

Am Mittwoch beginnt in der „Südkurve“, Begegnungsstätte der Wohnungsgesellschaft Güstrow (WGG), mit dem Vortrag von Ulrich Schirow die erste Veranstaltung eines offenen Gesprächskreises Denkmalpflege. Die Wohnungsgesellschaft und die Kreisvolkshochschule Güstrow laden dazu ein. „Ich werde die Entwicklung Güstrows am Beispiel der nördlichen Altstadt darstellen. Das Gebiet, über das ich spreche, erstreckt sich von der Straße Am Berge bis zur Schnoienstraße. Besonders werde ich dabei auf den Klosterhof und den Armesünderturm eingehen“, verspricht Ulrich Schierow.

Die Reihe will in loser Folge – zunächst an den Monatsenden – an die von Jürgen Höhnke bis Anfang vergangenen Jahres in der „Südkurve“ gehaltenen Vorträge zu Baustilen in der Barlachstadt anknüpfen. „Als wir am 1. März 2003 die Begegnungsstätte einweihten – damals noch in der Ringstraße 30 -, hatte Jürgen Höhnke die Idee für regelmäßige Vorträge zur Denkmalpflege. Schon am 5. März gab es einen Rundgang durch die Stadt und im April den ersten Vortrag zu Schlösser und Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern“, erinnert sich WGG-Mitarbeiter Norbert Ritter. Ab Dezember 2003 hielt Jürgen Höhnke in jedem Monat einen Vortrag zu Baustilen in Güstrow. Bis Anfang 2013 kamen so zirka 110 Vorträge zusammen, zu denen immer zwischen 30 und 40 Interessenten in die „Südkurve“ kamen.

Diese Tradition sollte mit dem Tod des ehrenamtlichen Denkmalpflegers nicht enden, befand Petra Zühlsdorf-Böhm von der Kreisvolkshochschule. Sie gewann Referenten für das Vorhaben und erstellte einen ersten, bis in den Sommer reichenden Plan. So wird Wilfried Holzlehner über die alte Güstrower Zuckerfabrik, die in der Hafenstraße angesiedelt war, sprechen. Dr. Peter Lack, Güstrower Büroleiter des Sanierungsträgers BiG-Städtebau, wird über die Geschichte und aktuelle Nutzung des Derz’schen Hauses referieren und im August eine Besichtigung der dann rekonstruierten Domschule leiten. Vorgesehen ist auch eine Sommerexkursion in einige um Güstrow gelegene Siedlungsdörfer.




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