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Güstrow: SPD geht als erste Partei in die Spur

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bisher 14 Kandidaten für Stadtvertretung / Im Februar entscheiden Parteien über Kandidatur / Bis 13. März müssen Kandidaten benannt sein

svz.de von
erstellt am 25.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Die SPD ist am Donnerstagabend als erste Partei mit ihren Kandidaten in die Spur zu den Wahlen für die Stadtvertretung Güstrow am 25. Mai gegangen. Denn gut Ding will Weile haben, kann bei dieser Wahl nicht gelten. Der Hintergrund ist die Mandatszahl von 29. Bedeutend weniger als bisher. 37 Stadtvertreter hat die jetzige Stadtvertretung. Der Grund für die Reduzierung liegt in der gesunkenen Einwohnerzahl Güstrows unter die 30 000-Marke. In der SPD haben sich bisher 14 Kandidaten bereit erklärt, fürs Stadtparlament anzutreten, sechs gestandene Stadtvertreter und acht neue Kandidaten. Hartmut Reimann, Fraktionschef, freut sich, dass junge Leute dabei sind. „Aber das reicht uns nicht. Wir möchten mehr gewinnen“, sagt er. Dass die Kandidatensuche in der SPD jetzt schon diskutiert werde, habe seinen Grund darin, dass ein Gerangel um die Posten verhindert werden soll. Reimann: „In der Vergangenheit gab es manche Eitelkeit, wenn es um die Listenplätze ging.“ Auf dem Listenplatz 1 könnte aber Hartmut Reimann stehen, er kandidiert wieder. Das bestätigte er gestern allerdings nicht. Die endgültige Entscheidung über die Kandidaten fällt der Ortsverein am 26. Februar. Bei der verminderten Mandatszahl würde Reimann die sieben Plätze, die die SPD jetzt einnimmt, als Gewinn sehen.

Der Regionalverband der CDU wird voraussichtlich die Kandidaten am 18. Februar küren. Das sagte gestern die Vorsitzende Adelheid Pistor. Bisher sehe es in der CDU sehr gut aus. Auch junge Leute hätten sich gemeldet. Als Ziel gibt Pistor aus, dass die CDU wie 2009 stärkste Fraktion wird. Unter den Kandidaten wird auf jeden Fall Torsten Renz, der Fraktionschef, sein, seit 1999 im Parlament.

Die FDP wird Ende Februar ihre Kandidaten für die Stadtvertretung Güstrow und den Kreistag aufstellen. Für die Stadtvertretung stehen die jetzigen Vertreter und berufenen Bürger bereit: Sascha Zimmermann, Steffen Geufke, Wolfgang Rosenow, Jürgen Ahrens, Claus Koepcke und Mathias Braun. Der jetzige Fraktionschef Zimmermann schätzt ein, dass es durch die Mandatsreduzierung für die FDP ungleich schwerer wird, wieder in Fraktionsstärke ins Stadtparlament einzuziehen.

Die Linke hat noch keine Termine. Peter Hörnig, Geschäftsführer des Kreisverbandes, bestätigt aber, dass es Kandidaten gibt, darunter erfahrene und neue. Entscheiden wird eine Mitgliederversammlung des Ortsverbandes.

Anfang Februar werden die Freien Wähler ihre Kandidaten bestimmen. Fraktionschef Lothar Fila tritt auch an. Er wird, wenn gewählt, vermutlich der Stadtvertreter sein, der am längsten dieses Amt bekleidet, seit 1990. Fila räumt aber auch ein, dass es für die Freien Wähler schwer wird.


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