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Sporttag in der „Oase“ : Güstrow ruft zum 9. Sporttag auf

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Sportvereine und „Oase“ laden am Sonnabend ein / Sponsorenlauf des Fördervereins der Fritz-Reuter-Schule

Aller guten Dinge sind – in diesem Fall neun, denn am Sonnabend, dem 9. Mai, beginnt um 9 Uhr der 9. Güstrower Sporttag.

Er findet wieder auf dem Gelände des „Oase“-Bades statt. Ab Mittag geht es bis 18 Uhr in das Schwimmbad, wo das Sport-Programm fortgesetzt wird. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, diese sportliche Traditionsveranstaltung in Güstrow fortsetzen zu können“, sagt Torsten Uhl, seit kurzem verantwortlich für Marketing und Pressearbeit in der Oase GmbH. Das Bad hat sich bei der Organisation wieder an die Spitze gestellt, zusammen mit dem Förderverein der Fritz-Reuter-Grundschule und den Stadtwerken.

Die drei Partner setzen dabei mit der Vorstellung von Sportvereinen, dem Sponsorenlauf des Fördervereins und einem bunten Allerlei ein bewährtes Konzept um. „Erstmals haben wir z.B. Bogenschießen im Angebot. Jeder, der den Bogen spannen und schießen will, kann sich versuchen“, zählt Uhl auf. Wer den Krummstab der Hockeyspieler schwingen will, ist beim ATSV richtig. Der Güstrower Traditionsverein kommt seit Jahren zum Sporttag, weil er diese Gelegenheit nutzt, um Nachwuchs für diesen Sport zu interessieren.

Längst Gefallen an dem Sporttag haben auch die Segler des SV Einheit gefunden. Sie bringen wieder zwei „Optimisten“-Boote mit. Eines wird im Außenbecken zu Wasser gelassen, eines steht zum Trockentraining bereit. Fragen und möglichst ein Besuch des Vereins nach dem Sporttag sind von den Vereinsverantwortlichen ausdrücklich erwünscht. Das sieht auch die Schachgemeinschaft Güstrow/Teterow so. Sie ist mit einem Groß-Schachspiel dabei. Kein Sporttag ohne ein Volleyballturnier. Ulf Schade als Verantwortlicher des Güstrower SC 09 hat schon einige Mannschaften auf dem Zettel. Dagegen zieren sich die GSC-Fußballer noch. Im SVZ-Gespräch konnte Torsten Uhl kein grünes Licht für das Torwandschießen geben. Er hofft aber noch, dass es klappt und vom GSC betreut wird.

Sportlich sollte man sein, wenn man in der Feuerwehr mitarbeitet. Daher musste Torsten Uhl gar nicht lange Überzeugungsarbeit leisten, ob die Güstrower Jugendfeuerwehr am Sonnabend mitmacht. „Die Feuerwehr-Eleven bauen eine Haus-Silhouette auf. In zwei ,Fenster’ werden Dosen gestellt, die mit einer Feuerwehrspritze getroffen werden sollen. Toni Möller betreut diese Station.

Außerdem im Angebot: das Geschicklichkeitsspiel Kubb, Sonnabend mit Wikinger-Schach, bei dem die Parteien die gegnerischen Hölzer umwerfen müssen, erstmals Kinderschminken sowie Kinderspiele wie Riesen-Mikado. Die Stadtwerke sorgen in der Verpflegungsstrecke mit ihrer Wasser-Bar für eine besondere Erfrischung aus dem eigenen Haus und vielen Informationen zum Güstrower Trinkwasser. Für die Musik sorgt DJ Theo. Außerdem bringt er eine Hüpfburg mit.

Durch das Programm führt ein alter Haudegen sportlicher Veranstaltungen: Adi, der Mann des legendären „Mach mit, mach’s nach, mach’s besser!“. Zweite Säule des Sporttages ist der Sponsorenlauf des Fördervereins der Fritz-Reuter-Grundschule (Zisch berichtete).

Alle halbe Stunde gehen die 17 Klassen an den Start, eingestimmt von „Fanatic Dance“. Zu absolvieren ist ein Rundkurs von 200 Metern. Vereinsvorsitzende Dana Kowalzik rechnet mit 200 Sponsorenverträgen, die die Schüler mit Lehrern, Eltern und Großeltern aushandeln. Im vergangenen Jahr erliefen 100 Läufer 1111 Euro und füllten die Vereinskasse. „Als Letztes haben wir für jede Klasse eine Bewegungskiste für Spiele in der Hofpause angeschafft“, berichtet Dana Kowalzik. Die sieht in dem neuen Lauf eine weitere Möglichkeit, neues Geld heranzuschaffen. „Wir wollen mit einem zweiten Herd u. a. einen Beitrag für die Neugestaltung unserer Schulküche leisten“, erklärt sie weiter. Wenn der Lauf gegen 12 Uhr beendet ist, kann jeder Läufer mit einer weiteren Person für fünf Euro in die „Oase“. Dort geht es mit vielen Angeboten weiter.

Torsten Uhl: „Wir wollen z.B. die beste Crew ermitteln, die mit einem ,Optimisten’ am schnellsten 25 Meter paddelt.“ Alle Stunde soll es bis 18 Uhr ein neues Spiel geben, darunter das Kult-Strömungskanal-Schwimmen. Neu ist ein Körbe-Werfen. „Ich glaube, das wird sehr interessant“, meint Torsten Uhl, der bei dem Sporttag auf viele Besucher hofft.





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