Partnerschaft : Güstrow mit netten Leuten schon ans Herz gewachsen

Polnische Gäste auf der Bühne in Güstrow: Übersetzer Andrzej Grzesik und Jacek Borowiecki, Moderator Ralf Markert interviewt Waldemar Wawrzyniak und Tomasz Kaszlej (v.l.)
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Polnische Gäste auf der Bühne in Güstrow: Übersetzer Andrzej Grzesik und Jacek Borowiecki, Moderator Ralf Markert interviewt Waldemar Wawrzyniak und Tomasz Kaszlej (v.l.)

20 Jahre Partnerschaft zwischen Gryfice und Güstrow. Delegation erlebte Wallenstein Hoffest mit.

svz.de von
04. September 2017, 21:00 Uhr

Am Wochenende weilte eine vierköpfige Delegation aus der Partnerstadt Gryfice in der Barlachstadt Güstrow. Neben dem stellvertretenden Bürgermeister Waldemar Wawrzyniak, den Stadtvertretern Tomasz Kaszlej und Jacek Borowiecki war auch Róza Szuster als Leiterin des Kulturhauses darunter. Eingeladen hatte der Partnerstadtverein Güstrow anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft. Das Wallenstein Hoffest bot dafür eine gute Kulisse. Außerdem stand ein Ausflug in die Landeshauptstadt nach Schwerin an.


Partnerschaft immer weiter gewachsen


„Trotz der großen geplanten Feier mit Kronshagen zu 25 Jahren Partnerschaft im Oktober wollten wir diesen Termin mit einigen Gästen aus Gryfice auch wahrnehmen“, erklärt Peter Schmidt als Vorsitzender des Partnerstadtvereins. Vor nunmehr 20 Jahren hatten die damaligen Bürgermeister Andrzej Szczygiet und Hans-Erich Höpner die Urkunde der Partnerschaft unterzeichnet. „In den 20 Jahren ist die Partnerschaft immer weiter gewachsen“, sagt Waldemar Wawrzyniak. Eine große Errungenschaft dabei sei, dass auch gute private Kontakte und ein Austausch von Schülern bestünden.

Schon den Beginn der Partnerschaft beider Städte erlebte Róza Szuster mit, die in ihrem Metier so manchen Austausch kultureller Natur mitorganisierte. „In den ersten zehn Jahren hatten wir einen großen Austausch von Künstlern“, erzählt sie. In den weiteren zehn Jahren sollte das Ziel ein anderes sein. „In Workshops haben deutsche und polnische Künstler gemeinsam gearbeitet und präsentierten die Ergebnisse dann in einer Ausstellung“, erzählt sie. Die Teilnehmer hätten sich in dieser Zeit gut kennen gelernt.

Jacek Borowiecki weilte offiziell zum zweiten Mal in Güstrow. „Aber die Gegend hier ist so schön und ich war darum schon oft privat hier“, erzählt er. Vor allem die heimelige Atmosphäre der Altstadt habe es ihm angetan und sei ihm in Verbindung mit netten Leuten „ans Herz gewachsen“. Tomasz Kaszlej hingegen besuchte Güstrow zum ersten Mal. „Ich bin positiv überrascht, denn ich hätte nicht erwartet, dass ich mich in so kurzer Zeit mit für mich bis dahin fremden Menschen wohl fühlen könnte“, sagte er. Alle seien aufgeschlossen. Und die Altstadt Güstrows sei „gut in Schuss“.
Bereits in zwei Wochen wird in Gryfice das alljährliche Erntedankfest gefeiert. Dazu wird wieder eine Delegation aus Güstrow nach Polen reisen.  


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