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Güstrower Sportchronisten : „Güstrow hätte das Zeug zur Sportstadt“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Sportchronisten präsentieren Heft 6 zur Sportgeschichte der Barlachstadt / Zwei neue Ausstellungen in der Hypo-Vereinsbank in Güstrow

Willi Berse, Karl-Heinz Wäder oder Hans Scheidemann. Cornelia Kirsch, Jürgen Neumann oder Holger Schneider. Mit ihrer Ausstellung in der Hypo-Vereinsbank in der Güstrower Mühlenstraße erinnern die Unabhängigen Güstrower Sportchronisten an einstige und aktuelle Sportgrößen in der Barlachstadt. „Es ist eine Auswahl an verdienstvollen Funktionären und in Güstrow geborenen Spitzensportlern“, versicherte Uwe Zicker, Vorsitzender des aus acht Mitgliedern bestehenden Vereins.

Zu jedem der mit Bild und kurzem Text genannten Persönlichkeiten wusste Zicker ein paar Worte zu sagen. Er würdigte Horst „Bobbi“ Bobzien, der sich große Verdienste um den Hockeysport erworben hat, Friedrich-Wilhelm Dieckmann, der sich für den Turnsport eingesetzt hatte oder Fritz Suhrbier, der aus einer Sandgrube das heute bekannte Speedwaystadion geschaffen hatte. „Ich wundere mich darüber, dass dieses Stadion nicht seinen Namen trägt“, sagte Zicker zur Ausstellungseröffnung.

Viele der in der unteren Reihe vorgestellten aktuellen Sportler und Funktionäre waren bei der Vernissage anwesend. So Holger Schneider, der seit Saisonbeginn die Verbandsliga-Mannschaft des Güstrower Handballvereins betreut. Der gebürtige Barlachstädter, der 98mal das Trikot der DDR- bzw. deutschen Handball-Nationalmannschaft trug, verwies auf die obere Porträtreihe. „Sie sind die wahren Helden, weil sie auf sportlichem Gebiet unsere Stadt zu dem gemacht haben, was sie heute ist“, sagte er. Die Barlachstadt habe die besten Sportbedingungen in Norddeutschland, erklärte er. Es müsse nur viel mehr gemacht werden aus den guten Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten. „Güstrow hätte das Zeug, eine Sportstadt zu werden“, versicherte er.

Im zweiten Teil der Vernissage stellte Rudi Schröder das von den Sportchronisten erarbeitete sechste Heft zur Güstrower Sportgeschichte vor. Die 84-seitige Broschüre enthält unter anderem Beiträge zum MC Güstrow, zum Rollsport, Volleyball, Faustball und zum Fußball in den Jahren 1955 bis 1964.

Übrigens besteht auch die Ausstellung in der Hypo-Vereinsbank aus einem zweiten Teil. Da zeigt Kerstin Paasch 13 Bleistiftzeichnungen mit Motiven aus der Barlachstadt. Beruflich ist die 46-Jährige als Lokführerin unterwegs. Auch zum Sport hat sie ein Verhältnis: zu ihren Hobbys gehören Reiten und Segeln.




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