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Schwere Brandstiftung : Güstrow: Anbau brennt vollkommen aus

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

In der Nacht zum 1. Mai brannte ein Anbau an der Ecke Senator-Beyer-Weg/Neue Straße in Güstrow aus. Verletzt wurde keiner. Die Täter entfachten das Feuer mit einem Brandbeschleuniger. Die Kripo ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

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erstellt am 01.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Brigitte und Wolfgang Schumacher war gestern noch die Angst anzusehen, die sie in der Nacht zum 1. Mai ausstehen mussten. Kurz nach 4 Uhr hatte ein aufmerksamer Bürger die Rettungsleitstelle über den Brand eines Hauses an der Kreuzung Senator-Beyer-Weg/Neue Straße in Güstrow informiert. Die Schumachers, die im Erdgeschoss wohnen, machte gegen 4.15 Uhr der Lärm wach. Da waren Feuerwehr und Polizei schon eingetroffen. Brigitte Schumacher: „Ich habe meinen Mann geweckt. Der ist sofort hoch zum Vermieter. Der hatte auch nichts mitbekommen, denn sein Schlafzimmer liegt zur Neuen Straße.“ Das Feuer war im Anbau auf dem Hof ausgebrochen. Der ist unbewohnt. Der Vermieter wollte dort ein Büro ausbauen. Brigitte und Wolfgang Schumacher dachten bei dem Feuer sofort an das Zimmer ihrer Enkelin, das an den Anbau grenzt. Brigitte Schumacher: „Dort wohnt sie, wenn sie uns aus Stuttgart besucht. Nicht auszudenken, wenn sie da gewesen wäre und das Feuer sich ausgebreitet hätte.“

Das verhinderte die Freiwillige Feuerwehr Güstrow. Durch ihren schnellen Einsatz konnte ein Übergreifen des Feuers auf die anderen Gebäudeteile verhindert werden. Sämtliche Einrichtungsgegenstände in dem Anbau verbrannten. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden. Personen wurden nicht verletzt. Nach Abschluss der Löscharbeiten nahm die Kripo die Brandortuntersuchung auf. Nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand zerstörten bisher unbekannte Täter die Fensterscheibe des Anbaus des Wohnhauses und setzten mit einem Brandbeschleuniger die Einrichtungsgegenstände in Brand. Die Kripo ermittelt nun wegen schwerer Brandstiftung.

Die Schumachers sind erschüttert. „Wir wohnen zwar erst fünf Monate im Haus. Aber es herrscht ein gutes Verhältnis. Wer macht sowas bloß“, hoffen sie darauf, dass die Polizei die Täter findet.



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