Besuch in Partnerstadt : Gryfice meets Güstrow

Die Schüler beschäftigen sich mit einem Kunstprojekt.
Die Schüler beschäftigen sich mit einem Kunstprojekt.

Gemeinsame Arbeit von Schülern aus Gryfice und der Ecolea Internationale Schule Güstrow

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08. November 2014, 06:00 Uhr

Der dreitägige Besuch von Schülern einer Schule aus Gryfice/Polen (Greifenberg) in der 8. Klassenstufe der Ecolea in Güstrow war geprägt von zahlreichen Ereignissen. Vier Tage lang besuchte eine kleine Schülergruppe die Internationale Schule in der Barlachstadt. Die polnischen Schüler erwiderten damit eine Visite von Schülern der damaligen siebten Klassen aus Güstrow in der Partnerstadt im Mai, wo sie eine schöne Zeit erlebt und neue Erfahrungen gesammelt haben (SVZ berichtete). Umso schöner, dass die dort aufgebauten Kontakte erhalten bleiben. Entsprechend groß war die Vorfreude auf das Wiedersehen.

Untergebracht waren die polnischen Schüler in Gastfamilien und lernten den hiesigen Schulalltag kennen. Gleich am ersten Tag entdeckten sie auf einer Stadtrallye durch Güstrow die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Abends hatten alle Schüler ihren Spaß beim gemeinsamen Bowlen. Außerdem ging es einen Tag nach Rostock und Warnemünde, wo ebenfalls eine Stadtrallye auf dem Programm stand.

Der 14-jährige Piotrek Tupko sagt, er habe sich in seiner Gastfamilie sehr wohl gefühlt: „Beeindruckt war er besonders vom Güstrower Schloss. Gewundert hat mich aber, dass die Straßen abends sehr leer sind. Das ist in Gryfice nicht so.“ Gerne würde er Güstrow aber noch einmal einen Besuch abstatten.

Im besonderen Fokus stand die Förderung der englischen Sprache. Obwohl die deutschen Schüler so gut wie kein Polnisch und die polnischen Schüler so gut wie kein Deutsch konnten, musste man sich schließlich dennoch verständigen. Es gab ja bewusst auch viele Situationen, in der die Schüler miteinander reden mussten: gemeinsame Gruppenarbeiten wie Mikroskopieren oder ein kleines Kunstprojekt. Eine Geschichtsstunde widmete sich den Jahren von 1945 bis in die Gegenwart in Polen und in Deutschland. Auch in den Gastfamilien war Englisch eine Voraussetzung, die mehr oder weniger gut funktionierte.

Das Austauschprojekt gibt es seit vier Jahren, seit Gründung der Güstrower Ecolea-Schule. „Von beiden Seiten besteht weiterhin großes Interesse an dem Austausch“, sagt Schuldirektor Wolfgang Rosenow. Unterstützt wird das Austauschprogramm vom deutsch-polnischen Jugendwerk (DPJW) sowie von der Stadt Güstrow im Sinne der Städtepartnerschaft Güstrow-Gryfice.



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