Güstrow : Großes Lob für die Laienkunst

Ballett-Tanz zu einem Stück von James Rae:  Theresa Flügge und Hannah Krekelau (v.l.) tanzten gestern Abend bei der Eröffnung der zweiten Laienkunstausstellung in der Städtischen Galerie Wollhalle in Güstrow.
Ballett-Tanz zu einem Stück von James Rae: Theresa Flügge und Hannah Krekelau (v.l.) tanzten gestern Abend bei der Eröffnung der zweiten Laienkunstausstellung in der Städtischen Galerie Wollhalle in Güstrow.

Zweite Ausstellung dieser Art in der Städtischen Galerie Wollhalle eröffnet.

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22. Februar 2020, 05:00 Uhr

Wegen der Kunst waren hunderte Menschen gestern Abend in die Städtische Galerie Wollhalle in Güstrow gekommen. Bereits vor der offiziellen Eröffnung schauten sich die Laienkünstler an, was andere Hobbykünstler zur Ausstellung beigesteuert haben. Ihre Freunde und andere an Kunst Interessierte machten sich ebenfalls ein erstes Bild.

Landrat Sebastian Constien zeigte sich überrascht „von der überwältigenden Teilnahme an dieser Kunstausstellung der etwas anderen Art“. Dass 173 Laienkünstler an der Schau teilnehmen, zeige doch, dass der Landkreis Rostock und die Kreis- und Barlachstadt Güstrow sowohl den Kunst schaffenden als auch dem interessierten Publikum ein hervorragendes Format geliefert haben.

Constien sah es auch als etwas Besonderes an, dass diese Ausstellung im Jubiläumsjahr des größten Künstlers der Stadt, Ernst Barlach, in dessen 150. Geburtsjahr stattfindet. Der Landrat dankte der 1. Stadträtin Jane Weber „stellvertretend für das hohe Engagement der Stadtverwaltung.

Jane Weber dankte den 173 Teilnehmern dafür, dass sie ihre Werke, die oft eher im Verborgenen blieben, der Öffentlichkeit präsentieren. Sehr breit seien die ausgestellten Techniken: Malerei, Grafik, Plastiken, Fotografien, Buchfalt und Textilkunst seien zu sehen. „Ein bunter Stilmix“, fasste die 1. Stadträtin zusammen.

Die Ausstellung zeige auch, dass das Bedürfnis der Menschen trotz der schnelllebigen Zeit ungebrochen sei, sich selbst kreativ auszudrücken. Jane Weber dankte den Mitarbeitern des Stadtmuseums und der Städtischen Galerie Wollhalle, dass sie gemeinsam die Ausstellung aufgebaut haben. Und sie fügte hinzu: „Bei dieser Hängung kann ich nur sagen: Hut ab!“ Es scheine aber, als ob die Wollhalle in gewisser Weise jetzt an ihre Grenzen gekommen sei.

Für die Umrahmung sorgten die beiden Saxophonisten Paul Brückner und Julius Wiedewald von der Kreismusikschule sowie die Ballett-Tänzerinnen Theresa Flügge und Hannah Krekelau unter der Regie von Maria Juliane Paschen.

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