Nach dem Tornado : Großes Aufräumen in Bellin

Mit großem Technikeinsatz werden Sturmschäden beseitigt.
Mit großem Technikeinsatz werden Sturmschäden beseitigt.

Nach Unwetter vom 12. Mai begann Baumpflege / 13 Bäume werden gefällt

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09. Juni 2015, 06:00 Uhr

In Bellin wird gründlich aufgeräumt. Am 12. Mai hatte hier ein Tornado in dem Dorf gewütet (SVZ berichtete), jetzt werden Bäume gefällt bzw. in größerem Umfang gepflegt, um ihre Standsicherheit für die Zukunft zu gewährleisten.

Nach dem Sturm hatte es erst zunächst nur darum gehen können, dass die Straßen frei geräumt wurden und jeder sein Grundstück erreichen konnte. Gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises waren die Schäden aufgenommen und über das Fällen bzw. den Erhalt von Bäumen entschieden worden. Insbesondere am Dorfteich und am Schultenbusch hatte der kleine Tornado gewütet. In der vergangenen Woche begannen nun die Fäll- und Pflegearbeiten. Martin Bühner, Juniorchef des gleichnamigen Baumpflegeunternehmens aus Laage, rückte mit seinen Leuten und Spezialtechnik an. Insgesamt müssen 13 Bäume gefällt werden. Da es an einer gewissen Baufreiheit mangelt, müssen diese Stück für Stück eingekürzt werden, berichtet Katrin Böttcher von Bühner-Baumpflege. „Umfangreiche Kronenmaßnahmen sind an drei Linden notwendig“, fügt sie hinzu und spricht davon, dass Totholz entnommen, Äste eingekürzt und Kronen gesichert werden müssen. Hinzu kämen Pflegemaßnahmen an weiteren 48 Bäumen.

„In Bellin ist richtig was los“, betont Ralf-Peter Laube. Die in der vergangenen Woche begonnenen umfangreichen Arbeiten werden diese Woche fortgesetzt. Den Belliner verwundert es nicht, dass es zu dem einen oder anderen Baum und seine Zukunft auch unterschiedliche Meinungen gebe. Die Entscheidung aber hätten Experten gefällt, so Ralf-Peter Laube. „Die dadurch entstehenden Verkehrsbehinderungen werden von den Bürgern hingenommen. Anders geht es schließlich nicht“, sagt Ralf-Peter Laube und sieht den kleinen Tornado durchaus vergleichbar mit der Katastrophe von Bützow. Schon ein Wintersturm hatte Bäume umstürzen lassen, am 12. Mai aber war es in Bellin noch schlimmer gekommen. Unzählige Bäume stürzten um, versperrten Straßen, beschädigten Gebäude, rissen Zäune nieder und Mauern ein.

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