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Schwimmfest : Großer Wettkampf um den Seepferdchenpokal

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die DRK-KItas aus Güstrow, Hohen Sprenz und Bützow trafen sich gestern zum Kinderschwimmfest im Freizeitbad Oase.

Bereits zum elften Mal feierten gestern die Kinder der DRK-Kitas ihr großes Schwimmfest in der Güstrower Oase. „Die Idee dazu hatten wir vor elf Jahren“, sagt Schwimmlehrer und Initiator Christian Möller. Jeden Sommer höre man, dass viele Kinder nicht schwimmen könnten, damit wollte Möller Schluss machen. Seither organisiert er kostenfreie Schwimmkurse in der Kitazeit, damit die Kinder ihr Seepferdchen machen können. „Das funktioniert nur, weil wir viele Spenden erhalten – von Firmen aber auch von Privatleuten. Und, weil viele unserer jungen Rettungsschwimmer und pensionierten Schwimmlehrer uns tatkräftig unterstützten“, macht Christian Möller deutlich. Auch gestern wurde das Fest von den vielen Ehrenamtlern abgesichert, damit die knapp 100 Jungen und Mädchen das Schwimmen genießen konnten.

In einem kleinen Wettkampf, wurden dabei auch die besten Schwimmer der sechs teilnehmenden Kitas aus Güstrow, Hohen Sprenz und Bützow ermittelt. In einem spannenden Wettschwimmen konnten sich schließlich Karl Hohensee (Platz 1) von der Güstrower Kita Biene Maja, Jonas Bartling (Platz 2) von der Güstrower Kita Zwergenhaus und Frieda Strauchfuss (Platz 3) von der Güstrower Kita Südlichter durchsetzen. Zwischen ihr und der Viertplatzierten Madita Unglaube von der Kita Zwergenhaus hatte es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen gegeben. Am Ende fehlte Madita wirklich nur ein kleiner Hauch zum Unentschieden. Das sah auch Schwimmlehrer und Wettkampfleiter Christian Möller so und besorgte kurzerhand ein Eis als Trostpreis für die kleine Güstrower Schwimmerin.

Ein Höhepunkt war natürlich, wie in jedem Jahr, die Staffel um den begehrten Seepferdchenpokal. Hier konnte sich die Güstrower Kita Bärenhaus vor dem Zwergenhaus und der Biene Maja durchsetzen und der Jubel bei Kindern und Erziehern war riesig. „Dass die Erzieher mit im Boot sind, ist super – einige von ihnen sind ja selbst Schwimmlehrer“, erklärt Christian Möller. Das sei eine gute Kombination und auch eine Initiative der Wasserwacht. So werden Erzieher in der Ausbildung schon zu Rettungsschwimmern ausgebildet und bereits ausgebildete Schwimmlehrer stets weitergebildet, erklärt er. „Die Ausbildung muss ganzheitlich erfolgen. Nur so können wir auch etwas dagegen tun, dass unsere Kinder nicht richtig schwimmen können“, sagt Möller weiter. Rund 130 Kinder haben in diesem Jahr an den 13-stündigen Schwimmkursen teilgenommen – 100 haben das Seepferdchen geschafft. „Ein guter Schnitt“, resümiert Möller.

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erstellt am 14.Jul.2017 | 21:00 Uhr

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