SVZ-Serie : Große Wirkung durch kleine Hilfe

Lieselotte Schmalfeld und Lotti Mücke (vorn v.l.) freuen sich über Hilfe von Helga Wolter, Sigrid Zeising und Ute Kleuckling (hinten v. l.)
Lieselotte Schmalfeld und Lotti Mücke (vorn v.l.) freuen sich über Hilfe von Helga Wolter, Sigrid Zeising und Ute Kleuckling (hinten v. l.)

SVZ-Serie „Ehrensache“: Ute Kleuckling, Helga Wolter und Sigrid Zeising sind seit Jahren im Awo-Pflegeheim in Güstrow aktiv.

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27. Dezember 2017, 20:45 Uhr

Was wäre die Welt ohne zahlreiche ehrenamtliche Helfer? Ute Kleuckling (54), Helga Wolter (68) und Sigrid Zeising (66) sind drei der Mitstreiter bei der Arbeiterwohlfahrt in Güstrow. Wenn große Feste im Senioren-Pflegeheim im Magdalenenluster Weg anstehen, dann sind sie zur Stelle. Das war gerade jetzt im Dezember wieder der Fall. Die drei Damen holen die älteren Bewohner dann mit Rollstuhl aus ihren Wohnbereichen oder begleiten sie mit ihrem Rollator auf dem Weg zum großen Saal. „Das würden die Mitarbeiter allein gar nicht schaffen“, sagen sie. Sie betreuen sie während der Veranstaltung und bringen sie schließlich auch wieder mit zurück in ihre Zimmer.

Für die ehrenamtlichen Helfer selbst aber ist ihr Engagement auch wichtig. „Es macht uns allen auch großen Spaß“, sagt Helga Wolter, die hier bereits seit 13 Jahren tätig ist. Sie bedienen die Bewohner, scherzen auch mal mit ihnen und kennen viele schon ganz genau. „Es hat angefangen, als ich arbeitslos war. Ich bin allein und muss einfach raus, unter Leute“, erzählt Sigrid Zeising. Die 66-Jährige ist seit zehn Jahren aktiv. Zuvor hatte die Güstrowerin fünf Jahre im Pflegeheim der Awo gearbeitet, dadurch kannte sie bereits viele Leute der Einrichtung.

Ute Kleuckling ist ebenfalls froh über diese Beschäftigung, die sie neben ihrem Mini-Job seit etwa zehn Jahren hier gefunden hat. „Die älteren Leute freuen sich und ich auch, dass ich das machen kann“, sagt sie. Lotti Mücke und Lieselotte Schmalfeld jedenfalls sind froh, dass es Menschen wie diese drei Frauen gibt. „Sie sind immer hilfsbereit“, betonen sie. Und das wollen sie auch noch weiterhin sein – ob beim Basteln, beim Bedienen oder einfach zur Unterstützung.


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