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Charlottenthal : Große Spendenbereitschaft nach Schlossbrand

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Geld- und Sachspenden für Ehepaar Wolgien aus Charlottenthal weiter willkommen. Brandursache noch immer unklar

Noch immer steht die Brandursache nach dem verheerenden Großfeuer im Schloss Charlottenthal nicht fest. „Die Ermittlungen sind noch nicht so weit vorangeschritten, um gesicherte Erkenntnisse zu haben, was die Brandursache angeht“, sagte gestern Gert Frahm von der Güstrower Polizei auf SVZ-Nachfrage. Das Schloss Charlottenthal, in dem Eneida und Günther Wolgien lebten und wo sie ihr brasilianisches Restaurant betrieben, wurde in der Nacht zum 11. April bei einem Großbrand nahezu vollständig zerstört. Es stehen nur noch die Außenmauern.

Unterdessen läuft die Spendenaktion für das Ehepaar Wolgien, das fast alles verloren hat, in Krakow am See und in Charlottenthal weiter. Mehr als 2000 Euro sind auf das von dem Krakower Wolfgang Fentzahn eingerichtete Spendenkonto bereits eingegangen. „Die Hilfsbereitschaft ist groß“, stellt er fest. Dennoch würde noch viel benötigt. Auch Sachspenden hat er bereits angenommen und lagert sie zurzeit noch in seinem Kfz-Betrieb in Krakow am See. „Wenn etwas doppelt ist, stelle ich es der Krakower Kleiderkammer für andere Bedürftige zur Verfügung“, sagt Fentzahn. Geld- und Sachspenden für die Wolgiens seien weiterhin willkommen, unterstreicht er.

 

Auch der Charlottenthaler Dirk Grosche, unmittelbarer Nachbar des zerstörten Schlosses, sammelt weiter. „Ich habe alle Leute im E-Mail-Verteiler des Restaurants angeschrieben und zu Spenden aufgerufen“, sagt er. Die Wolgiens sind mittlerweile in einer möblierten Wohnung in der Nähe von Krakow am See untergekommen. Das sei aber noch keine endgültige Lösung, so Grosche. Eventuell wolle das Ehepaar in das von den Flammen verschonte Nebengebäude des Schlosses einziehen. „Günther will das Schloss unbedingt wieder aufbauen“, sagt Grosche, der in Kontakt mit den Wolgiens steht.  

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erstellt am 10.Mai.2016 | 06:00 Uhr

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