Rollkunstlauf : Glitzernder Abschluss des Jahres

Als Schneewittchen tanzte bzw. rollte  Johanna Griem natürlich mit ihren sieben Zwergen am Sonnabend durch die Halle.  Fotos: Sieglinde Seidel
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Als Schneewittchen tanzte bzw. rollte Johanna Griem natürlich mit ihren sieben Zwergen am Sonnabend durch die Halle. Fotos: Sieglinde Seidel

Rollsportabteilung des Güstrower SC 09 lud Eltern und Großeltern Sonnabend zu buntem Programm ein

Es war ein glitzernder und grandioser Abschluss, den die Rollsportabteilung des Güstrower Sportclubs 09 Sonnabend in der Sporthalle des Landessportbundes bot. Alle 28 Kinder ab drei Jahren zeigten, was sie in den vergangenen Monaten gelernt haben. Ein buntes Programm wurde Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden geboten.

Frieda Geltmeier war eine der ersten, die ihre Nummer vom „Barbie-Girl“ zeigte, mit der sie schon Preise gewann. Es folgte Johanna Griem, die als Schneewittchen mit den sieben Zwergen eine stimmungsvolle Nummer aufs Parkett brachte. Einen neuen Tanz, mit dem sie im Frühjahr 2014 zum Wettkampf fahren wollen, zeigten Anna Hoffmann, Leonie Müller, Lilly Charlyn Pfitzner und Tessa Marie Zimmermann. „Ich bin seit etwa einem Jahr dabei und der Coca-Cola-Tanz ist einfach cool“, sagt Lilli Charlyn Pfitzner. Die zehnjährige hat großen Spaß am Rollsport.

Doch nicht nur den Rollkunstläufern selbst macht es viel Spaß, sondern auch den Zuschauern. „Die Show hat mir sehr gut gefallen“, lobte in der Pause Ursula Hoffmann. Und das nicht nur, weil auch zwei ihrer Enkel auf den Rollen unterwegs waren. Bereits am zweiten Advent hatte sie die Aufführung in der Sport- und Kongresshalle besucht. „Wir haben viel Potenzial in Güstrow auf Rollen.“ Das ist besonders den Trainern zu verdanken. Neben Kerstin Wittek sind das beim GSC auch Dörte Tessnow und Grit Rosenstiel. Wöchentliches Training gehört dazu, um solch eine Formation und solche Tänze zeigen zu können. „Sobald ein Kind fehlt, ist da eine Lücke. Deshalb möchte ich heute den Kindern auch ein besonderes Dankeschön sagen, die sehr diszipliniert sind und jede Woche motiviert zum Training kommen“, sagt Kerstin Wittek.

Für viele Eltern gehört noch mehr zum Vereinsleben. So treffen sich einige Mütter dienstags zur „Hobbygruppe“ und auch die hatte einen Part im Programm: den Hausfrauen-Tanz. Im ersten Halbjahr 2014 stehen bereits vier Wettkämpfe auf dem Programm. Einer ist der Barlach-Pokal, der im April ausgetragen wird. „Den wollen wir natürlich verteidigen“, sagt Kerstin Wittek.



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