Gemeindezentrum : Glasewitz will kräftig bauen

Im Herbst will Bürgermeisterin Grit Goldbach mit dem Umbau des Gemeindezentrums in Glasewitz beginnen. Im hinteren Gebäudeteil befindet sich die Kindertagesstätte „Eulennest“.
Im Herbst will Bürgermeisterin Grit Goldbach mit dem Umbau des Gemeindezentrums in Glasewitz beginnen. Im hinteren Gebäudeteil befindet sich die Kindertagesstätte „Eulennest“.

Gemeinde nimmt dieses Jahr Umbau des Gemeindezentrums sowie Sanierung der Lindenstraße in Angriff.

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15. Juni 2017, 12:00 Uhr

Die Glasewitzer wollen noch dieses Jahr kräftig bauen. Im Herbst soll der Innenausbau des Gemeindezentrums, unter dessen Dach sich auch die Kita „Eulennest“ befindet, beginnen, kündigt Bürgermeisterin Grit Goldbach an. 60 000 Euro nimmt die Gemeinde dafür in die Hand. „Damit wollen wir auskommen“, sagt sie. Im Spätsommer soll in Glasewitz zudem die Komplettsanierung der Lindenstraße, an der sich das Gemeindezentrum befindet, starten. Geschätzte Kosten: 350 000 Euro.

Der Umbau des Gemeindezentrums sei dringend geboten, um Kita und Gemeindesaal räumlich besser voneinander zu trennen, erklärt Grit Goldbach. Bisher nutzt die Kita auch die Küche sowie die Toilette in der Gebäudehälfte der Gemeinde. „Der Gemeindesaal wird sehr gut genutzt. Bisher müssen Kita-Kinder und -Mitarbeiter immer durch den Saal laufen, wenn sie in die Küche wollen. Das ist nicht gut, besonders bei privaten Feiern“, sagt die Bürgermeisterin. Der Umbau soll in der Kita-Hälfte des Gebäudes beginnen. Die Kita bekommt eine eigene Küche, eine eigene Toilette für Erwachsene sowie einen eigenen Abstellraum. Zudem wird die Stromanlage erneuert. „Der Kita-Betrieb soll während der Arbeiten so wenig wie möglich gestört werden“, versichert Bürgermeisterin Goldbach.

Im Anschluss folgt der Umbau der Gemeindehälfte. Der Gemeindesaal erhält eine Außenterrasse, es gibt komplett neue Sanitäranlagen und die Küche wird verkleinert. Auch eine neue Garderobe soll entstehen. „Spätestens im neuen Jahr will ich mit allem fertig sein“, sagt Grit Goldbach. Die geplanten 60 000 Euro für den Umbau, für den es keine Förderung gibt, hat die Bürgermeisterin schon sicher. „Wir haben 60 000 Euro aus einem Sponsoringvertrag mit dem Betreiber des Windparks Glasewitz“, sagt sie.

Mit 350 000 Euro schlägt die grundhafte Sanierung der Lindenstraße inklusive neuer Bürgersteige sowie neuer Straßenbeleuchtung zu Buche. Besonders die Straßenlaternen in der Lindenstraße sind schon lange marode. „Die gesamte Beleuchtung ist defekt“, sagt Grit Goldbach. Für den Straßenbau in Glasewitz gibt es eine 65-prozentige Förderung vom Land. „Die Fördermittelzusage haben wir vor vier Wochen bekommen“, sagt Grit Goldbach. Die restlichen 35 Prozent der Kosten teilen sich je zur Hälfte die Gemeinde sowie die Grundstückseigentümer an der Lindenstraße. „Noch dieses Jahr muss die Erneuerung über die Bühne gehen, sonst sind die Fördermittel weg“, sagt die Bürgermeisterin. Nach der jetzt erfolgten Vergabe der Planung soll nun so schnell wie möglich die Ausschreibung folgen, damit der Straßenbau noch im Spätsommer beginnen kann. Zu den Details der Baumaßnahme soll es demnächst noch eine Einwohnerversammlung in Glasewitz geben.

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