20 Fragen : Gitarren sind seine Leidenschaft

20 Fragen an Kurt Klaus: der begeisterte Musiker betreibt in Güstrow ein Antiquitätengeschäft und restauriert alte Möbel

Mindestens zehn Gitarren hat der Güstrower Kurt Klaus bei sich zu Hause. Der 1953 in der Barlachstadt geborene Musiker ist eine feste Größe in der Güstrower Musikszene. Als Leadgitarrist der Band „Spektrum“ bereiste er die ganze DDR. Er spielte in zahlreichen Güstrower Bands, wie „Penta“ und der „Club Formation“. Jedes Jahr tritt Kurt Klaus weiterhin als Mitglied der „Old Star Band“ bei den Güstrower Oldie-Partys in der Sport- und Kongresshalle auf. Doch nicht nur Musik, sondern auch Kunst und Antiquitäten bestimmen sein Leben. In der Domstraße betreibt er seit sechs Jahren seinen Antiquitätenhandel. Zuvor war er mit seinem Laden 16 Jahre in Lübeck, kam dann aber zurück in seine Heimatstadt. Und richtig Hand anlegen kann der gelernte Schreiner auch. In seiner Werkstatt in Güstrow restauriert er handgemachte Möbel, macht sämtliche Holzarbeiten. Heute beantwortet Kurt Klaus die 20 Fragen unserer Zeitung.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Bei mir zu Hause in meinem Proberaum.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Abgesehen davon, dass ich kein Bürgermeister werden möchte, fällt mir auf die Schnelle nur die Verkehrsführung ein.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
In meinem Geschäft in der Güstrower Domstraße 3.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Pompesel (Bumskeulen) verkaufen. Ich habe als Junge die Trockenblumen an den Eisenbahnschienen bei Hoppenrade geschnitten, zu Sträußen gebunden und vor dem Hotel „Stadt Güstrow“ verkauft. Das hat wirklich gutes Geld gebracht.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe mein Geld zusammengespart für meine erste Gitarre.
Was würden Sie gerne können?

In gewissen Situationen etwas geduldiger zu sein.
Was stört Sie an anderen?
Wenn jemand nur über sich und seine Gebrechen redet.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über einen Papageien beim „Headbangen“ – lustiges Youtube-Video.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Wissentlich unvernünftige Sachen sind nicht meine.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Eddy Van Halen. Er ist die Gitarren-Ikone der 1980er-Jahre aus den USA.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Mehrere Bücher, alles was mit meiner Arbeit zu tun hat, also über Kunst und Antiquitäten.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
„Kunst und Krempel“, diese Sendung kommt einmal in der Woche und läuft eine halbe Stunde.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Eher beim Karneval, bedingt durch die Livemusik.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Eddy Van Halen
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Deutsche Gerichte.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Mit „Let it be“ von den Beatles, da werden Erinnerungen an die Schulzeit wach.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Als ich ungefähr 5 oder 6 Jahre alt war, bekam ich von meiner Mutter zu Weihnachten ein kleines Holzauto, mit dem ich sehr lange spielte.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine E-Gitarre : Gibson Les Paul aus den Fünfzigern. Die klingt einfach am besten.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Die wird es bei mir nicht geben, als Kunsthändler und Musiker bleibe ich so lange aktiv, wie es die Gesundheit zulässt.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?

Elektromeister Peter Riemer, weil er ein tüchtiger, selbstständiger Güstrower Handwerker ist.


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