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Girls Day: 20 Mädchen mit Polizei auf Spurensuche

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erstellt am 25.Apr.2013 | 08:40 Uhr

Güstrow | Als Bäckermeisterin bei Backhus Brot und Brötchenbacken, in der Berufausbildungsstätte Start in den Beruf der Malerin oder Metallbauerin hinein schnuppern oder im Forstamt Güstrow 300 Rotbuchen pflanzen - auch in der Region Güstrow standen gestern junge Mädchen beim internationalen Girls’ Day im Mittelpunkt des Geschehens.

Schülerinnen ab der 5. Klasse bekamen so die Gelegenheit, die Arbeitswelt zwischen Technik und Naturwissenschaften, Forschung und Wissenschaft, Informatik und Handwerk kennen zu lernen und ihre eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Besonders begehrt war dabei vor allem die Veranstaltung in der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in der der Tag ganz unter dem Motto "Mädchen im Polizeiberuf" stand.

"Unsere 20 Plätze waren schnell vergeben. Erstmals kamen sogar Schülerinnen aus Schwerin oder Stavenhagen", bestätigt Polizeihauptkommisarin und Organisatorin Susanne Philippzig den großen Andrang. Zu den Teilnehmerinnen gehörten auch die beiden Güstrowerinnen Anne Mevius und Ellen Kunze aus der Wossidloschule. "Unsere Lehrerin Ramona Schönberg hat und auf den Girls’ Day hingewiesen, da fiel die Entscheidung nicht schwer, uns bei der Güstrower Polizei umzuschauen", erzählen die Fünftklässlerinnen mit einem Schmunzeln.

So standen für die beiden Freundinnen neben der theoretischen Berufsorientierung beispielsweise auch diverse praktische Dinge wie etwa Sicherungs- und Vollzugstechniken auf dem Programm, die Polizeianwärter im Trainingsdojo vorführten.

Aber auch die kriminalistische Spurensuche als Teil des polizeilichen Erkennungsdienstes kam keineswegs zu kurz. Gemeinsam mit Susanne Philippzig und ihrer Kollegin Grit Nehls durften die Mädchen ihre eigenen Finger- und Handabdrücke wie echte Polizisten mit Hilfe von Magnetpulver sichern und anschließend mit nach Hause nehmen - für Anne Mevius der unumstrittene Höhepunkt des Tages: "Es ist wirklich faszinierend, wie man versteckte Spuren mit verschiedenen Techniken plötzlich sichtbar machen und später vergleichen kann", war nicht nur die Zehnjährige sichtlich erstaunt.

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