zur Navigation springen

Region Güstrow lockt zum Jahreswechsel Gäste in Hotels und Pensionen : Girlanden hängen - bereit zu Silvester

vom

Zum Jahreswechsel sind Hotels in der Region Güstrow mit der Auslastung zufrieden. "Wir sind so gut wie ausgebucht", sagte Erich-Alexander Hinz, Inhaber des "Kurhauses am Inselsee" Güstrow, gestern in einer SVZ-Umfrage.

svz.de von
erstellt am 27.Dez.2012 | 08:25 Uhr

Güstrow/Gross Breesen | Zum Jahreswechsel sind Hotels in der Region Güstrow mit der Auslastung zufrieden. "Wir sind so gut wie ausgebucht", sagte Erich-Alexander Hinz, Inhaber des "Kurhauses am Inselsee" Güstrow, gestern in einer SVZ-Umfrage. "Wie gewohnt", fügte er hinzu. Allerdings sei es in diesem Jahr schleppender gegangen. Hinz konzentriert sich vor allem auf seine Hotelgäste. Die kommen zwischen zwei und zehn Tage nach Güstrow. Hinz: "Bei einigen ist es damit ein längerer Urlaub. Wer nur einige Tage zu uns kommt, braucht einen Tapetenwechsel, den wir ihm gern gewähren."

Wie immer bietet das "Kurhaus am Inselsee" aber auch die Silvesterfeier für Nicht-Hotelgäste an. Auch hier ist die Nachfrage sehr gut. Im "Kurhaus am Inselsee" gibt es zwei Feiern. Bei einer spielt die "Atlas-Band" und bei der zweiten legt ein DJ auf. Zum Vier-Gänge-Gala-Menü gehört u.a. Rinderfilet. Auf dem ums Eck gestellten Büfett im großen Saal werden z.B. viele Käsespezialitäten und Süßspeisen zu finden sein. "Aber auch die Bockwurst und die Pfannkuchen werden nicht fehlen", so Erich-Alexander Hinz.

"Hotel am Tierpark" baut eine Spielbank auf

Aus ganz Deutschland, aber auch aus Skandinavien kommen die Gäste im "Hotel am Tierpark" Güstrow. Mitinhaber Detlef Hertzsch hat in sein traditionelles Silvesterpaket, was meist über vier Tage geht, eine Party gepackt, baut speziell am Silvesterabend aber auch eine Spielbank auf. Hertzsch: "Es wird Roulette gespielt, mit speziellen Chips. Es geht nicht ums Geld sondern um die Ehre. Am Ende winkt dem Glücklichsten ein Reisegutschein." Außerdem nutzt das Hotel die Güstrower Ausflugsmöglichkeiten: z.B. die Wolfswanderung im Natur- und Umweltpark oder die Nachtwächterführung in der Innenstadt.

"Komplett ausgebucht", das war gestern die zufriedene Antwort von Conny Weiß im Bücherhotel Groß Breesen beim Thema "Jahreswechsel". Die Hoteldirektorin sieht sich dabei vom litarischen Programm des Bücherhotels bestätigt, das seit einigen Jahren mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten wird. "In diesem Jahr haben wir uns bei dem 3-Tages-Programm für die 60er-Jahre entschieden." Das Angebot beeindruckt: Kabarett, Rockband, natürlich Tanz und eine Führung durch die Hussel-Ausstellung im Schloss.

Conny Weiß freut sich auch schon auf viele Stammgäste. Die müssen übrigens auf Zack sein. Conny Weiß: "Im Oktober beginnen bereits die Buchungen immer für das nächste Jahr. Ich rechne daher damit, dass wir für Silvestert 2014 im Januar schon ausgebucht sein werden."

Zufrieden mit den Buchungen zu Silvester ist auch Gerd-Uwe Camenz von der gleichnamigen Pension in Güstrow. Allerdings hält er nichts davon, nur immer auf solche "Höhepunkte" zu schauen. "Unsere Arbeit läuft das ganze Jahr und deshalb müssen wir uns insgesamt beweisen, für unsere Gäste da zu sein und sie nach Güstrow zu locken." Camenz schwört daher auf gutes Marketing, was er für seine Pension längst an die erste Stelle gerückt hat. "Hier sieht er auch die Stadt weiterhin in der Pflicht. Camenz bedauert, dass die Reserven, die es gibt, immer noch nicht gut genug ausgeschöpft werden. Die Pension Camenz wirbt mit der Altstadt, den Güstrower Sehenswürdigkeiten, der zentralen Lage und mit der S-Bahn nach Warnemünde. Gerd-Uwe Camenz: "Welche Stadt von einer Größe wie Güstrow hat schon S-Bahn-Anschluss zur Ostsee? Keine!"

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen