Kooperation vereinbart : Gezieltere Integration auf Arbeitsmarkt

Arbeitsagentur, Jobcenter und Mehrgenerationenhäuser vereinbaren Zusammenarbeit

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01. Juli 2014, 06:00 Uhr

Die Mehrgenerationenhäuser in Rostock, Güstrow und Dummerstorf haben jetzt Kooperationsvereinbarungen mit der Rostocker Arbeitsagentur und den Jobcentern aus der Hansestadt und dem Landkreis Rostock unterzeichnet. „Mehrgenerationenhäuser nehmen einen wichtigen Platz im Zusammenleben der Menschen unserer Region ein“, erläuterte Christoph Möller, Leiter der Rostocker Arbeitsagentur. „Wir möchten die Kompetenzen und Möglichkeiten unserer Einrichtungen nutzen, um berufliche Bildung, Beratung und Vermittlung noch näher an die Bürger heranzubringen.“

Das Miteinander von Menschen aller Altersgruppen werde in Mehrgenerationenhäusern aktiv gelebt. Bürger würden sich rege in die Programme der Häuser einbringen. „In den Mehrgenerationenhäusern sind beste Voraussetzungen dafür gegeben, Menschen auch bei ihrer Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu unterstützen“, so Möller. „Das wollen wir gemeinsam nutzen und weiter entwickeln.“

Im Mittelpunkt der Kooperationsvereinbarungen stehen besonders Angebote für Menschen, die auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß fassen möchten. Dazu zählen Möglichkeiten der beruflichen Orientierung, Beratung und Vermittlung für Jugendliche und Erwachsene. „Die vielfältigen Angebote der Mehrgenerationenhäuser ergänzen die Beratungs- und Vermittlungsinitiativen der Arbeitsagentur und der Jobcenter vor Ort“, sagte Christoph Möller.

Im Bereich der Rostocker Arbeitsagentur wurden zuletzt ca. 20 700 Arbeitslose gezählt. Fast 20 Prozent von ihnen waren 55 Jahre und älter, 9 Prozent jünger als 25 Jahre. „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es besonders wichtig, allen Menschen im arbeitsfähigen Alter Angebote für die Teilnahme am Berufsleben zu unterbreiten. Dazu wollen wir auch gerne neue Wege und andere Orte als die Dienstgebäude nutzen“, erklärte der Leiter der Rostocker Arbeitsagentur.

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